Sommer wie Winter – tatsächlich erfüllt.

Zeitraum räumlich ergänzen ginge nicht, sagt dir ein Jeder, ungefragt. Zeitraum auskleiden – anzeichnen mit Plan und verstandesgemäß malen und ausschmücken, wie der leichter Wille so trägt, wenn du dich tragen lässt – geht gut. Sagt dir keiner. Schon schön.

Was ist der Sinn? Bedeutend schwere Klavier- oder Violinenklänge, kein Wort, wichtig was ist. Was ist dir wichtig, wie ist dir, Nachtlicht? Wieso strahlst du so leise? Singen wir? Zusammen drücken wir Gedanken aus diesem schmalen Mund, der das Sprechen verlernte, weil ihm danach war, weil alles so schnell werden würde, er das einsah und inne hielt, festhielt am Moment, der jetzt war. Zusammen bilden wir gut und gerne Strophen. Zärtlich singen in der Nacht, Blumen wachsen lassen im gebundenen Staub der dunklen Jahreszeit mit Stimme, Zweistimmen, stöhnend, in Gier. und sei es nur Hey he he Hey hee hee hee hey! Eine Bassgitarre wiederholt sich fortwährend. Die steile Kraft, die unbeugsame Kraft der Frühblüher, die den Boden ebnen für, unter Umständen zärtlichere, zerbrechlichere, züngelnde rankende, über sich hinauswachsende Blüten, wie Sternenlicht, das die dunkle Wolke der chinesischen Neujahrsnacht vertreiben muss, immer wieder, treiben wir immer gleiche, immer neue Blüten der Zärtlichkeit und singen stöhnend Fortpflanzung und leise Gier und hegen anschließend das Kleine, weil es so klein ist und niedlich und unsere Aufgabe. Wir singen Berührung, wir singen Sex. Wir beschützen im Singen: die Nacht mit Blüten, mit Kopfschütteln und ernstem Wort die Kleinen, uns in der Kunst. Das ist mir wichtig.

Sommer wie Winter – tatsächlich erfüllt.

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Tastender Text, der mich einfach getroffen hat. Danke.

-Ai Hua

2

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Ich danke.

-to01

0 Wald
1 Betragen
2 Wandel
3 Revolte
4 Über See
5 Vertrauen
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