Lichter / Stadt

Ich bin Zuhause gewesen. Im Regen Zuhause. Es regnete stark. Einsame Straßen, ein Platz, ein Innenhof platzte aus allen Nähten. Dort wo keine Pfützen lagen, bildeten sie sich. Kreisrunde Turntropfen zerfielen in Ringe. Ein Wasser, umsäumend Fassadenlicht. Todesstrahlen Einheitsirgend, indirekt beleuchtet fiel dies auf jenes hinab, ergänzte, ungeschönt, den oberflächlichen Tanz mit sprudelnd Honiggelb. Lebensorte, mehr und mehr regt sich Licht. Reflektiert eine sekundengenaue Abbildung wieso wir so schnell laufen können wie Wasser fließt. Kaum unterstehe ich einem Unterstand, lässt der Regen nach, mit ihm das Schauspiel. Nicht blinzeln, niemals.

Nimm dir raus was du brauchst!

Andererseits eingesehen und ausgegangen. Was nach Hause gehen sein soll, ist es auch, ist Streunen, ist einen anderen als den gewohnten Weg der anderen Gestalten nehmen und einer von ihnen sein. Gerade heraus, Außen, jedwede Form davon, sei es der Weg zum Wäschekeller, mit Einkaufsnetz zum Bäcker im Vorderhaus, ist Abenteuer. So eingesperrt fühlt es sich an. Schritte im Dreivierteltakt, Ba la la dam. Locker leicht, sich nicht schämen vor der eigenen Haut, Wollen für sich selbst nutzen.

Lichter / Stadt

0 Wald
1 Betragen
2 Wandel
3 Revolte
4 Über See
5 Vertrauen
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