< Gehen im Schnee. Wolken (neun).
Unfassbar eigentlich, ich kann keinen klaren Gedanken fassen. Sie sind alle verschmutzt mit Querverweisen. Süß beissender Wind, im Affekt beisse ich zurück mit einem inneren Lächeln, das ein Eisschlecken sein kann, Monate später.
Im Julei.
Wäsche hängt mit der Tat tatsächlich im Wind und an der Leine, als ob sie schuld wäre an all dem. Vorsichtig ziehe ich das Leben aus einem atemlosen Wasserglas. Kleine Schlucke landen auf dem Bauch. Shirts sind aus, reiben sich mittels Geschäftigkeit und unnahbaren Extras flirtend in der Stadt, in der ich auch bin. Versteckt im Hinterhof, ein Schatten zieht eine Linie, lässt mich schwören diese unter keinen Umständen zu überqueren. Ich könnte den Kopf verlieren. Mein nackter Oberkörper nickt, schläft leicht im Atem der Unruhe flatternder Wimpel mit Ärmeln. Kontrapunkt Unproduktivität. Kannst du Beschützen halten? Ich zeichne die Linie und, wenn sie weiter zieht, noch einmal. Bis sie verschwindet, ist die Kreide fast aufgebraucht. Ein Sessel der ein Zinnbadewannenrand ist, die Lehne eine Wand.
Maienzeit
Vollführt Vollfrühling – ewig erdbeerrote Hände halten mit den Mittelfingern hinter den Kiefern das Gesicht zum Kuss – Begierde.