< o_Ò west-höchster! immer geradeaus.
ein mann säuft verstohlen/offen wein, an sein automobil gelehnt. es ist 12 uhr mittags. eine paar bilderbucheltern zeigen dem aufgeregten schulanfängermädchen ihren schulweg. der dönerladen von ali riecht wie immer. mein freund, das ist alles was er sagen muss, schon stehe ich wieder draussen. rauchen, den mir zugewiesenen tee nickend durch das große fenster in empfang nehmen. die üblichen handwerker. ihre dialekte dem meinen gar nicht so unähnlich, wenn mir das hochdeutsch nicht ins blut gegangen wäre. anpassung. der spielautomat wird traktiert von einem rotgesichtigen handwerker hiesigen dialektes – demonstrativ, so scheint es – er wimmelt kunden am telefon ab, lässt die asche seiner zigarette unbemerkt fallen, und verspielt seinen letzten zwanziger. deutsche+regeln? mein tee ist fast alle, der döner sprüht seine hitze gegen alufolie. ali hats raus. ich weiß nicht, ob er wirklich so heißt. mein freund. das übliche trinkgeld. ich höre das traurige türkische lied noch als ich, aus alis laden raus, den fußgängerüberweg fast überquert, vom trinkhallenmann angerufen werde. kein freund, hermesbote. schwer tätowiert, muskeln aufgeblasen, aber rotgesichtig wegen blutdruck. immerhin weiß er jetzt meinen nachnamen. er hätte heute nichts für mich. seine art humor. ich lache, ich weiß auch nicht warum. eine ältere dame spritzt ihren gehweg mit einen falsch eingestellten hochdruckreiniger sauber. sie versucht es. mateos haus, der freche junge brasilianischer herkunft, der meiner tochter die ehe versprach, aber weinte als sie ihn mit schnee einseifte. zuhaus: normalität herstellen. festhalten.