aufnahme__——

ich weiß noch, ich lief viel. lief mich um kopf und kragen, stolperte, fiel fast, kontrollverlust der geschwindigkeit, lief einfach weiter, der schnelle wind nahm mir die sicht und gab mir tränen, was gut war und wahr. die welt in streifen, in unschärfe, im fokusverlust: ich lief mich frei. gut, die jungs, die hinter mir her waren…

außer sicht sein.

was ich mir vorwerfe ist, dass ich zuviel liebe besitze. ich gebe sie gern, mit herzen und gefühlt ist das verbessern, für mich. für die, die ich liebe, die welt retten, in anders. wenn ich zuviel forderte, als gegenwert – was sich nicht aufrechnen lässt, wäre das nicht dumm? ich brauch nicht viel. neinneinnein. es ist das kleine glück, was immer wieder siegt. siegen wird, siegen muss. ich hab’s gesehen, ich kann es aufzeigen, benennen, nicht fassen: ich muss es wieder lernen.

wieder laufen. es ist kein rennen, schnell laufen. wann verdammt bin ich zuletzt gerannt? die tränen gleich: heiß, gut, wahr.
weißt du, wie deine augen strahlen, selbst wenn sie geschlossen sind? weißt du, welchen sinn haut anspricht? weißt du, wie das sonnenlicht, selbst durch die bäume, dich zum leuchten bringt? //mit zutun: es wird werden.

aufnahme__——

1

o

=( [es wird.]

-mainzelmaedchen

2

o

ja.

-to01

0 Wald
1 Betragen
2 Wandel
3 Revolte
4 Über See
5 Vertrauen
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