lea.

die straßenzüge reflektieren grau/grün. das dazwischen, unbedeutend klein, erstarkt dort, wo scharf geschnitten licht es längst nieder gerungen hätte, zu dieser zeit. so unbekümmert ist sie nicht. lea. ihr kleid leicht im muster, hängt schwer im regen. niesel hebt ihre brustwarzen, senkt sich im tänzelnden schritt ihres – dennoch – fein sinnierend sein. glühend trifft barfuß dampfend demütig rückzug. nass ist ihr gewachsen, doch… hitze strahlt, wo sie läuft. die wohlig gefärbte. //please, take my hand. sag: ‘fuck you all! i’m coming down.’ ich bin hier, wenn du mich suchst, kann nester sehen, weit reichen. du stehst zu weit, soweit zu zweit räumen wir ein + fahren.

16 days zuvor. 1 kommentar
oh.

long shadow.

leeres königreich. stell dich nicht so an. wenn ich vor der kamera die beine verknote, mich unkenntlich mache, vielfach trotzig in den wind rotze, bin ich – trotzt dem eitel – sonnenschein. es fehlt nicht viel: ein leichter schlaf, jeder atemzug, blut wallend tat. mein langer schatten verfolgt mich. das ist ein aufkratzen der eigenen haut. ein unzufrieden, bitte. ich weiß doch auch nicht, wo es jetzt schon wieder ist. taucht ich doch den verstand tiefer noch ins eiseiskalte wasser meeresrauschen, fühlt ich nicht die tiefe, beruhigende unruhe, das still! stehen im ‘hab ich dich eben noch gehabt,welle’? faustdick hinter den ohren, der leitsatz: atme!° tief+fest. TIEF und FEST, atme ich. für dich.

17 days zuvor. 0 kommentare
oh.

körper verlassen [für nächte].

erst ließ er nur die armbanduhr weg, kopf frei gerade aus, etwas später schon auferlegte regeln. von wem, in wessen sinn sie stünden, wen interessiert ‘s, sie galten nicht mehr. effi briest, wie sie sein sollte. neuordnung.

17 days zuvor. 0 kommentare
oh.

KRAKÓW LOVES ADANA.

am herzen gelegen, wärmt.

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20 days zuvor. 0 kommentare
oh.

herbst, seine finger.

geistermanier. der kaffee ist schwarz und die luft ist stahl. schwebe. nicht das jauchzend kurz-vorm-fliegen der kindigen wippe, nein, das kippen können, aber nicht wollen. fühle. lakenweiß – nicht meins, ich bin unschuldig – gegen gegerbte haut. seemannshände ringend. taste. finde lippen, schlaf, reihenweise pflicht im hinterkopf. komme. nicht zur ruhe, sondern sie zu mir, um sich rat zu holen wie in der nächsten zeit zur ruhe kommen. herzgepflogenheiten. sinke. sächlich zur haut, das ist zärtlichkeit.

nackt untern regenjacken. der hintern blitzt extra-weiß, rest braungrau. arschvoll irgendwas. egal ist es nicht, die kraft des nichtwissens, das ist es was antreiben könnte, wenn es nicht die füße wären, die trügen. auf traktoren mitfahren. ballenweise eis essen, bis holland käme. schokoeis ist wie zungeküssen. küstennah gebaut sein, du. ich aus den wäldern, meinen brüdern. um armen das knie halten zu erleichtern, auf den händen sitzen. ihre/seine finger wärmen.

each coming night, wie ein schlechtes versprechen.

21 days zuvor. 0 kommentare
oh.

west-höchster! immer geradeaus.

ein mann säuft verstohlen/offen wein, an sein automobil gelehnt. es ist 12 uhr mittags. eine paar bilderbucheltern zeigen dem aufgeregten schulanfängermädchen ihren schulweg. der dönerladen von ali riecht wie immer. mein freund, das ist alles was er sagen muss, schon stehe ich wieder draussen. rauchen, den mir zugewiesenen tee nickend durch das große fenster in empfang nehmen. die üblichen handwerker. ihre dialekte dem meinen gar nicht so unähnlich, wenn mir das hochdeutsch nicht ins blut gegangen wäre. anpassung. der spielautomat wird traktiert von einem rotgesichtigen handwerker hiesigen dialektes – demonstrativ, so scheint es – er wimmelt kunden am telefon ab, lässt die asche seiner zigarette unbemerkt fallen, und verspielt seinen letzten zwanziger. deutsche+regeln? mein tee ist fast alle, der döner sprüht seine hitze gegen alufolie. ali hats raus. ich weiß nicht, ob er wirklich so heißt. mein freund. das übliche trinkgeld. ich höre das traurige türkische lied noch als ich, aus alis laden raus, den fußgängerüberweg fast überquert, vom trinkhallenmann angerufen werde. kein freund, hermesbote. schwer tätowiert, muskeln aufgeblasen, aber rotgesichtig wegen blutdruck. immerhin weiß er jetzt meinen nachnamen. er hätte heute nichts für mich. seine art humor. ich lache, ich weiß auch nicht warum. eine ältere dame spritzt ihren gehweg mit einen falsch eingestellten hochdruckreiniger sauber. sie versucht es. mateos haus, der freche junge brasilianischer herkunft, der meiner tochter die ehe versprach, aber weinte als sie ihn mit schnee einseifte. zuhaus: normalität herstellen. festhalten.

22 days zuvor. 0 kommentare
oh.

o_Ò

in my place, in my place were lines that I couldn’t change.

neulich runderneuert, eine leichte regenjacke für sommerregenschauer gekauft, nichts festes, und dann, vom zeitpunkt nicht näher definiert, war die offensicht wieder da. vom versuch sie in worte zu fassen.

offensicht, die (ugs.): zeitlich begrenztes phänomen absoluten nichtdenkens, nur fühlen, besser sehen. die augen weit: himmel anhimmeln, den nimmermüden fokus, der jeden atemzug ein anderes ziel braucht, punktgenau fixieren auf unendlich und festhalten. das bild. sich. im drehen der welt verschwinden. funktioniert auch mit rennen+stoppen und nicht zwangsläufig himmeln; ausprobieren.

23 days zuvor. 2 kommentare
oh.