< wuschelhase melt! non-visuals
wie beschreibt man ein festivalwochenende so vollbeladen mit wohlfühlen, relaxen, lachen, tanzen und glückstränen weinen und den ganzen kleinen momenten, so vollbeladen wie die anreisenden, zum auto bringenden | vom auto holenden, auf jeden fall stets laufenden menschen? egal wie, man scheitert. bei weitem nicht schlimm, konzentriert auf das wesentliche, sind es für mich die menschen deren teil ich sein durfte und die musik, die ich mitnahm. meine! ersteren würde ich just in diesem moment gern herzen, umarmen und danken für dieses wochenende, der abschied ging mir dann doch zu schnell, zu letzterem, nur fragmentarisch:
gisbert zu knyphausen: sofort+auf der stelle und mit jedem mitgesungenen wort der lieder tränen in den augen. gingen auch nicht weg. der seitenblick in ihre und der blick in seine augen brachten mich nicht nur manchmal, manchmalmanchmal, sondern gern und jederzeit wieder tieferundtieferundtieferundtieferundtieferundtiefer!° ins glück.
wer understatement begreifen will, landet schnell bei postrock, definiert direkt im anschluß von this will destroy you. epische breite als basiszeit melodie um melodie aufeinander zu stapeln, schicht um schicht zu integrieren, immer weiter auszubauen und die fragile, agile etwas im ausbruch der gefühle eines 3beinigen arbeitspferdes [nicht zwangsweise, teddy roosevelts guns gehen auch.] zu zerstören.
zugegeben, der april clubtourauftakt der jungs von bodi bill war schwer beeindruckend und ich war in extremer vorfreude dies musikalische freudenereignis nun mit mainzelmädchen teilen zu können, aber der fluch der gemini stage hatte mal wieder zugeschlagen und so halbtanzte ich mich ob der fülle leider alleine durch das viel zu kurze set der jungs. im club wieder, ja?
nach, ok, ein wenig chillen bei travis, und dem tiefen glauben dort gisbert zu knyphausen im publikum zu sehen, verlor ich den rest der gruppe an la roux, die im zelt den menschen aufwarteten und begab mich stattdessen in die wohlfeinen hände von holder weiblichkeit, ihreszeichen frontfrau von gossip, die mich, obwohl erst seit kurzem bekannt, völlig vereinnahmte und verzauberte durch ihre schier endlose energie. jemand der musik so atmet gehört auf große bühnen.
bei simian mobile disco extremst mit menschen kuscheln, die man so nicht kennt, die kosmisch komisch riechen, aber die man plötzlich liebt und seltsamer, glücklicherweise eins wird mit ihnen und dem dj-set von vorne, hinten, überall. make some noise-aufforderungen? unnötig, das geht von ganz alleine.
die verfassungslosigkeit über soviel zauber.
samstäglich schweißgebadet aufgewacht, weil bändchenverlust ungleich eintritt, und das lausige festquetschen des unmotivierten securitymannes am donnerstag abend wurde wieder wett gemacht von einer freundlichen, aber bestimmten dame samstag nachmittag. den abend gerettet. danke, für die moralische stütze; ihr wisst schon.
mikroboy kurzerhand der nahrungsaufnahme geopfert um bei den filthy dukes ursprünglich /w regens, doch freundlichst aufgenommen und herzhaft motiviert aufgewärmt zu werden für the whitest boy alive: mit tanzen. ‘umso alleiner man ist, umso leichter ist die gruppe beisammen zu halten.‘ und so tanzte ich in nebelschwaden gras anderer und eigenem erfrischungsbier in den orangeroten sonnenuntergangzu klängen die körper lächeln machen. show me ♥! [du hast keinen körper, du bist ein körper.]
ratzfatzsprint zu thunderheist, die zu ungunsten whomadewhos und anna ternheims gewannen, einzig und allein aufgrund der aktuellen launenlage [fuck@gleichzeitigkeit], und dermaßen derbe den kleinen strand vor der red bull academy beherrschten das ich mit dem werte herr @weichentechnik gleich zu boy 8-bit blieben. wir grüßten jedes sample mit druckluft der gut gefluteten lungen.
was man nach 1½ stunden 8-bit sound so macht, genau: sich dem punk von muff potter ergeben, um daraufhin gleich zu fever ray zu stürzen und endgültig alle genregrenzen ad absurdum zu führen. song, track, sample, spuren, wosnderunterschied; wenn es glück bringt? solche momente teilt man am besten still, so blieben @mainzelmädchen+mir auch kaum worte bis wir uns ‘bett’ fielen und doch lossprudelten, über zeltwände hinweg. grinsend einschlafen.
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1
omusik atmen, gegenwart atmen - glueck atmen?
-me.
2
oganz genau so, gern.
-to01
3
onur kurz und ergaenzend: ein schneller abschied, damit du schnell zu deiner kleenen kommst. es war also nur fuer dich=) herzen, umarmen und danken kann man auch nachholen. [dieses we!?] den gisbert genieszen wir dann bei naechster gelegenheit komplett und gemeinsam, ja?! bodi bill ebenso. ohne hitze, mit sauerstoff und frieden. zum stuetzen sind wir doch da. das gehoert sich so in einer gemeinschaft. und hey, wir haetten doch am samstag nich ohne dich sein wollen, das waer ja mal sowas von gar nich gegangen... bei dem boy 8bit waren wir doch auch...es gibt sogar ein foto von mir, dort und tanzend und shishagluecklich=) wenn ich nur wuesste, wer es geschossen hat... auch durch duenne zeltwaende muss man schreien um gehoert zu werden. mit weniger schmerz und muedigkeit haetten wir uns noch in der mitte getroffen um in den stillen himmel zu schauen. schade eigentlich.
-mainzelmaedchen
4
oich saß noch kurz am bett bei ihr, auch nochmal des nachts. das tat gut. nachholen nächste woche mit einen großen salat mit pfifferlingen und bodi bill und gisbert. zeig mal das foto! es kann nicht immer alles sein, meine beine standen auch kaum noch. [wieso ist eigentlich immer nur der kopf hellwach?]
-to01
5
osalat und musik, das klingt nach was gutem. du hast schon nen tag im kopf?! viel eher meinte ich aber, dass die naechsten konzerte uns gehoeren. auch wenns noch n weilchen dauert=) leider war der fotografierer ein unbekannter, somit is keine sichtung moeglich... ich will aber doch immer alles. und vor allem alles gute. hmpf! [weil der koerper zu sehr beansprucht wurde und die musik|tanzbedingten endorphine im kopf haengen bleiben?!]
-mainzelmaedchen
6
obandsalat, mh!? :) noch keinen plan, wann… hast du schon termine im auge, mich dünkt sowohl gisbert, also auch bodi bill waren unlängst hier. gemeine sache das, hat er überhaupt dein recht zur ablichtung eingeholt? ich hätte es auch gut gefunden, hmpf. [weil glück im kopf anfängt?]
-to01
7
ohehe, das klang aber definitiv nach nem plan. wohl eher ein gut formulierter wunsch?! du weiszt, ich bin zeitlich seeeehr flexibel=) heute|morgen|whenever. just make a wish. aber irgendwann muessen sie ja wieder auf tour! und dann, dann gehoeren sie uns! nee, der hat sich einfach vor mich geschmissen und abgedrueckt...frechheit. dann sind wir uns wenigstens einig=) [beim naechsten mal haett ichs also gern intravenoes.]
-mainzelmaedchen
8
omomentan funktioniert dies planlos in den tag ganz gut, nur die leidigen standardpflichten nerven. damnit, muß ich tatsächlich zum terminkalender greifen. ist ja schlimm, meine zeitnot. die trauen sich bestimmt nicht, wir haben einfach zu wenig geklatscht|gejauchzt|noisegemacht, mh. bittebitte. btw, toco und sometree im herbst auf tour!? in die feuchte brühe vor der strandbühne. hui+ [zumindest gewagt.] sind so bildchen die man eigentlich haben müsste. der sommer hat noch einige tage, nachholen bei entsprechend tanzbaren abendprogramm? [iiiih, spritzen. :)]
-to01
9
ozeitnot is nich nett und dazu noch sehr unpraktisch. zu wenig gejauchzt kann ja gar nich sein. ich hab doch getobt - innerlich. konzert: ja gerne, nur dann muss ich vorher noch irgendwie an entsprechende musik kommen, zur einstimmung.[und vor allem darfste mir doch nich einfach bandnamen anen kopf werfen, da kann ich doch nie was mit anfangen. musik, geb mir musik, spiel mir ein lied.] na, war mir aber doch zu doof, ihn nach seiner mailadresse zu fragen, koennte doch missverstanden werden*g* gernegernegerne, nur du weiszt, mich muss man mit der nase auf mein glueck stoszen, sprich: ansage machen und drauf bestehen, dann wird das was mit uns beiden=) [iih, glueck=)]
-mainzelmaedchen
10
ozeitnot ist ne arschkuh. toben deluxe vor der bühne, da waren wir aber beim falschen konzert, oder? :) sometree und die neue tocotronic kommen noch raus, aber mit alten material kann man auch sehr viel anfangen. stimmt auch wieder, deswegen mache ich keine fotos von menschen die ich nicht kenne; soll ja eh verboten sein. im ansagen bin ich groß, nur sprechen kann ich gar nicht so viel. [im strahlen gefangen.]
-to01