was nicht gut ist mit mir

kirschen essen.
karussel fahren.
pferde stehlen.

liebe deine stadt. deinen beton, dein flimmern, dein hitzig kühlkalkulierendes gemüt. vorallem liebe. sonst frisst es dich auf. der wind streichelt dich hemmungslos, das kühle nass verrinnt in der vom rauch aufgewühlten und heiß geredeten kehle. sie hören dir zu, gut. mittlerweile vergisst du auch wieder, abends, wenn die geistig türe geschlossen ist. doch wohlfein quälend die gier nach erholung. es treibt dich raus und rein ins bett, lesend und laut schreiend musik konsumierend kann es dich auch in filmen, gesprächen, träumen, erledigungen und kunst und randnotizen treffen, dein ich. die fülle an möglichkeiten lässt dich glauben, sie stünden dir zu. stunden lässt sich das nicht, nicht mal mehr verleihen und eh du dich versiehst steht die nacht vor der tür und die müdigkeit will rein gar nicht mit den munteren geiste der dich treibt kooperieren. dann wird das kind der nacht untragbar und am besten allein gelassen.

[zu gierig, zu schnell schwindelig und zu symbolisch, die ausreden.]

was nicht gut ist mit mir

0 Wald
1 Betragen
2 Wandel
3 Revolte
4 Über See
5 Vertrauen
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