< das gute alte gedöns vom versuch der vorstellung
nicht onan, anders:
gutentag, gutentag, ich will mein leben zurück.
mein name. stolz. höflich. stets+ständig vom verlust der zeit getroffen. loner. gesellschaftsfähig. einunddreissig jahre. die pflege meiner ungepflegten eigenheiten nimmt einiges an zeit in anspruch. liebe wird zum frühstück veratmet und abends eingekocht. der sommerjunge. pardon, ich verstehe sie nur bedingt. nachtastronaut und zuhörer. schlafe von embryonal- bis löffelstellung unruhig bis wild laken werfend. blinzle nicht in feinen momenten, aus angst sie zu verlieren. begreife chancen in als unfertig erkannten, von anderen als perfekt wahrgenommen begebenheiten. lethargie läuft hand in hand schlendernd mit ungebremster energie. der ruhige flummi. wahllos still gestellt durch ein beträufeltes lindenblatt, wie eines kleinen kindes satz. erkläungswütig und -wütend. kurz, ich weiß nicht, was ich werden will.
eine zukunft mit mir kann und will ich mir nicht vorstellen, aber ich muss. somit kann ich, weil unmöglich. verlangen danach bestünde, mehrfach. ein dilemma. ja, panik. das volle orchester.
[audio:Alleshinhinhin.mp3]
in meinen träumen sah meine zukunft immer rosig aus: mitm klo übern hof und ne menge kindern. sozialisiert in einer großfamilie, als vielleicht ältester, doch leichtsinnigst/labilster nahm ich verantwortung mit auf toilette, gleichzeitig nie als solche wahr. ausgezeichnete vorbedingung möchte man meinen, ich nicht. was andere als talent wahrnehmen, kann ich – so die angst – nicht kontrollieren. was ich perfekt – so ich – kann, ist der lächerlich kleinste baustein in der legokiste der politische spielchen treibenden großen kinder: ehrlichkeit. der sieht zudem noch ziemlich marode aus. //ich war’s nicht.
ach.