verlasst diesen platz, geht!

vielfarbiges wimpelmeer, so weit augen reichen, übertüncht nur vom lindgrün meines zeichens. zuviele königreiche gewann ich. zuviele. bezwang mann um mann, die frauen, kinder, land, getier. wind trieb mich voran, des feuers brünstig staub folgte; trieb jenen die tränen in die rachelüstern augen die nur verstümmelt, nicht tod zurückblieben. zuviel. ich suchte, und viele folgten mir: mörder, diebe, wildes volk. einige, die glaubten ich kämpfte für eine gute sache und all dies hätte einen sinn. hoffnungsgrün ihre speerspitzen. blutdurst ihre gier, wie die meine. doch die liebe fand ich nirgends. sie überfiel mich. hinterrücks, stach mich, durchstieß mir panzer, haut, haar und herz, wie ein plötzlich stillstarres grasmeer, das zugleich zufall bringt wie zum sturze einlädt. ich rannte blindlings hinein in dieses nun tiefsitzende schwert der liebe, das ich nun nicht mehr vermag es mir zu nehmen, jeden daran hindere, der es versuchen sollte. zuviele; auch du, mein heerführer, hieltest mich nicht auf. das vermag nur dieser wald von speeren. vielfarbig lindgrün, meines zeichen bin ich überdrüssig wegen ihr. der liebe. für mich hat diese hatz ein ende genommen das ich nicht abschätzen kann. zum ersten mal habe ich angst um mein leben wegen ihr.

gebt mir den weg frei.

verlasst diesen platz, geht!

1

o

lassen sie uns durch, lassen sie uns durch (wir sind arzt)

-me.

2

o

ich befürchte dafür sind sie zu aufgebracht. :)

-to01

3

o

schön. einfach und nicht einfach schön.

-vonwegen

4

o

danke.

-to01

0 Wald
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2 Wandel
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4 Über See
5 Vertrauen
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