idaho#3

stadt der bäume. schrittweise treten die nackten füsse schatten und sonnenflecken, der beton schmerzt nur dort, wo die hitze zu lang verweilte. wasserwellen aus der flasche helfen ihm die sekunden zu zählen, einen moment der tat gewidmet. sonst, die beobachtung. eine eingangshalle, empor trägt der blick auf grau in braun in grüngelb schillernd licht, das quadrat zum boden lichtet sich, in spartanischen grau [balustraden] hoch zum punkt. das fenster [rechter hand] zu aderlass dunkelheit, wohltuende; der riesige baum, der nicht ganz in der mitte des weitläufigen areals steht, fordert seinen tribut. zoll: alles. hier betritt man einen raum der stille. schweigen. nackt.

[trotzt dem schild. wahnwitz weltmenschen, er kann sie heute nicht.]

idaho#3

1

o

ich kann den text fast riechen.

-Ai Hua

2

o

modrig sauerstoffgetränkt und der duft nassen betons.

-to01

3

o

vor allem nasser beton.

-Ai Hua

0 Wald
1 Betragen
2 Wandel
3 Revolte
4 Über See
5 Vertrauen
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