< an einen fernsehnachmittag september, der ältere
bis zuletzt, bis die allerletzten sommersonnenstrahlen von baumwipfeln abgefangen und nicht mehr zu uns durchgelassen werden, sitzen wir, nur von unterwäsche bekleidet, auf balkonien und kniffeln. die marienkäfer suchen sich zuhauf ein winterquartier und selbst die wespen hoffen auf einen kläglichen rest taille. die blühenden efeu-ähnlichen rankpflanzen verströmen einen freibadduft, der, statt vom beckenrand springen, verboten gehört. full house und die planung dessen vs. full house und die ruhige leere täuschen nicht darüber hinweg, es war ein sommer für gefüllte herzen, genauso wie jene, die wir in den auslagen zu ignorieren suchen und stattdessen lieber rucola und kühles bier wählen; dem traurige lieder singenden gitarrenspieler das letzte kleingeld hinterlassend.
[so feuert man ein heim.]