< to:DO unwound wounded
ich bin mit der gesamtsituation unzufrieden. aufgewacht mit westernhagens » und glaube mir schatz, wenn ich in die seiten dresche; ich sing’ den blues und du machst die wäsche. ich kann mit dir leben mit’m klo über’n hof und menge kinder. « is es schon geiler im shampus zu ertrinken; anregender jedoch der gedanke einfach zu sein. einfach sein. einfach.
kein finanzamt. keine logik. keine sturstaren betonköpfe. keine erledigung. keine schnelllebigkeit. kein ich kenn’ mich nicht wieder. ach.
du und ich, in einer einfachen unterkunft, nichts passt wirklich; die spülung geht nur beim dritten mal, im winter müssen wir decken in die ritzen zwischen fenster und hof schieben, doch: alles strahlt!° der putz an der decke, die weißen gardinen im frühlingswind, dein lächeln wenn ich vom spiel mit den kindern aufblicke, der sex den dein trägerhemdchen ausstrahlt, wenn endlich ruhe eingekehrt ist.

dazu gestern was tun wenn’s brennt [brennen lassen]; die schlüsselszene zum erfolg: die grenzen verlaufen nicht mehr zwischen den fronten, sondern zwischen denen, die’s geschafft haben und denen die sich + ihren idealen treu geblieben sind.
vor tagen dann der anruf von sebastian; ich im bad, rasierend. er lebt jetzt in colmar und sein erfurter dialekt geht fast im französischen akzent unter. wir sind zusammen aufgewachsen und nun ich auch 30. die wohnung ist nicht so der hit, aber er werde wohl den winter dort verbringen mit ihr; mal sehen, wo es ihn dann hinträgt. das sagt er nicht, aber ich höre es heraus. ich muß dann höflich auflegen, mir stehen die tränen im halbrasierten bartwuchs.
ich will das nicht, zumindest nicht so. das ist nicht was ich dauerhaft will.
so ist der dämon den ich bekämpfe ein guter, einer der mir musik schenkt und die kunst zu verstehen, einer der meine frau heilt, einer der mich mit bedürfnissen füttert und jene auch zu befrieden weiß. man merkt nicht oft das was nicht richtig ist und das man sich von dem entfernt was man will. einfach glücklich sein.
letzthin bin ich [vielleicht] auf dem besten wege dorthin.
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o...sondern zwischen denen, die’s geschafft haben und denen die sich + ihren idealen treu geblieben sind. man kann es auch in der eigenen welt 'schaffen'|zu was bringen und dabei treu bleiben. ist die kleine welt nicht viel wichtiger als das grosze ganze? ich lebe lieber in meiner welt, kenn mich in ihr aus, hab den durchblick, fuehl mich gut, bin dem wichtigen treu und fuer mich erfolgreich. was interessiert mich die grosze welt, wenn ich ganz viele kleine haben|in ihnen leben kann?! [also: weiterkaempfen, ruhe finden. gluecklich bist du doch schon=)]
-mainzelmaedchen
2
ogenau das war die message dieser wendung im film. sehr angenehm, wie ich finde. [weiterkämpfen: ja. kann ich gar nicht anders. darf ich auch mal unglücklich sein?]
-to01
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ohuah, ich kenne wohl filme, die ich noch nich gesehen habe*g* [ungluecklich? wie frevelhaft. allein die bitte darum...]
-mainzelmaedchen
4
odu kennst das wichtigere, die antwort. [kein schwarz ohne weiß | wie war das?]
-to01
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ohach, ich bin ja sooo gut*g* [kein schwarz ohne pink, moecht ich da antworten, aber nee, das war ja mode statt leben.[ich selbst kenn doch schwarzweisz [gleichzeitig? aber natuerlich!] so verdammt gut. also bitte, sei es, wenn dir danach is. [das is dann wohl wie kaesebrot:hilft.]]][waren das jetz eigentlich genug klammern?]
-mainzelmaedchen
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o[naja, hab hier noch n paar ueber: [[]]][][][][[][[][[[][][]]
()]-mainzelmaedchen
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oda ist der klammerbeutel also. [käsebrot hilft, ja.]
-to01