kein nachruf; ein erinnern

einzig, nicht allein deswegen war dieser sommer ein tiefes einatmen: enttäuschungen der kalten tage streichend, die liebe im grünen schein der blätter findend, mutterbande doppelt knüpfend, träume entstaubt an den horizont stellend [nur nicht zu leicht machen!°], die muße kreativ liebkosend, [...]

nicht zuletzt war dieser sommer mir eine liebhaberin. sie zeigte mir den see, den wald, die stadt, den dreck, den suff, das verlangen, die krankheiten, das lachen, die nächte, die berge, das aufwachsen, den frost auf der gänsehaut, stellte fragen, die ich noch zu beantworten suche, ließ mich fürchten um liebe, trug mich hin und wieder zurück auf meinen eigenen beinen um mir zu sagen: das leben ist viel schöner mit dir. lebe!

gruß to01

kein nachruf; ein erinnern

1

o

ich moechte gern behaupten, dass der sommer nich vorbei is, aber es fuehlt sich ganz anders an[meist].

-mainzelmaedchen

2

o

noch nicht, aber bald gewinnt die einst mächtige größe an farbe und schrumpft zu einen sterbenden, schalen abbild seiner selbst. reinigung.

-to01

3

o

ich freu mich!

-mainzelmaedchen

4

o

irgendwie schon, ja.

-to01

0 Wald
1 Betragen
2 Wandel
3 Revolte
4 Über See
5 Vertrauen
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