Achtgeben,
das neue Highfiven.
Ein Freund1

1 — to:nulleins

Was nun?

Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?

[001What you gonna do now? 002Florida Breeze 003Princess 004i don't smoke 005Girl in Amber 006Körper 007Inneres/Aeusseres 008Tonband 009By your Side 010Ellas's Moonshine 011Last Days 012Freiheit ist ne Hure 013Far too easy 014Abel Nema 015Conjure (Remastered) 016Blue Sunshine 017Dance while you can 018Crush 01989¢ Public Render 020francis forever 021You're Lionel Richie 022Her 023Suicide by Star 024Busfahrplan o.D 025The Water vs. the Anchor 026False alarm 027Today Dear]

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Farben sammeln.

Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?

Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?


Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?

Gedanken eines womöglich ebenso fehl am Platz Seienden.

In einem vom Kapitalismus verlassenen Hotel.
Es ist alt und es war mondän. Es hätte genauso gut Sommer sein können. Die Farben der reichlich mit staubgrauen Stuck verzierten Wände blättert ab und bildet Muster, die Wandbilder, dargestellte Geschichten sein könnten. Samttapeten hingegen gibt es nur wenige. Unters Dach! Fingerspitzen tippen, Füße tappen, einige Gebäudeteile hat selbst das Licht verlassen. Tipp-tappen im dunkeln, deine warme Haut, ich kann sie durchs Schwarz ausschwärmen spüren und riechen. Moos fühlen und tropfende Wasser hören. Es würde mich nicht wundern, hier Pferde anzutreffen. Galoppierndes Haar, deins? Wieviele Königreiche gewann ich? Hunderte Autobahnen, streifende Hände unter der Decke, deinem Kleid, paarweise Lichter wandern über die Wand. Liege ich im Bett meiner Großmutter und kann nicht schlafen? Ist es Nacht, fahr'n die Autos noch? Taumeln gar, aneinander. Vom leichten Wind bewegte, verspiegelte Schranktüren, Reste davon. Reden wir nicht vom Tageslicht! Wenn man nur alle Möglichkeiten zur Reflexion benutzt, steht da ein weiß-güldener Spiegelsaal, stehen da jungen Birken durch das offen geblitzte und verstürmte Dach, steht da keiner von uns barfuß allein. Unsere Augen treffen sich. Der Träger deines Kleides ist verrutscht. Wie so oft verschwimmt alles vor meinen Augen. Wir sehen uns stumm und still die samtweiche Sonne an, wie sie auf nichts Neues fällt, und wissen darum. Und lassen sie steigen, dabei über unsere Körper steifen. Seemannsarme, Streifenshirt sonnendurchdrungene Haut. Wärme und Atem, gleichmäßig verteilen, mit Küssen benetzen. Die glitzern so schön auf der Hautstelle, orangerot die Lider, geschlossenes Blinzeln.

Brot, frisch vom Leib, unsere Anziehsachen als Tisch, mit den Zähnen reißen, Sommeräpfel wie spitze Brüste küssen, Wasser aus den Lippen. Trunktrank.

entzündlich:
Mein Gesicht gezeichnet in deinen Bauch, deine Schenkel, deinen Hals. Schlaf streifen. Diese menschlich Münder. Man könnte es Kuss nennen, würde dem nicht gerecht. Es geht so tief in dich.

reichlich ungenau (Liebes Leben,

Es reicht kaum zum Anfassen, Ablassen könne man hingegen kaum. Ich stünde, klar und deutlich unscharf abgezeichnet kaum still und wenn, dann tief atmend, tropfnass im Freibad, zur Orientierung. Ein Foto von mir ist eines aus der Bewegung heraus.

Wir bauen Gehwege und Feldwege, generell Fußwege nur noch aus Tradition.

zerstieben wollen
Unter reichem Himmel angehen verloren zu gehen, insgeheim, weiß ja keiner einer, am Taumel der Insekten orientieren, am Stroh und Staub der ausgetragenen Felder, den Blütenstaub der Sonnen- oder Kornblumen am salzverkrusteten Tanktop tragen, flirren. Flimmern Stadtränder auf, ziehe ich mich tiefer zurück. Den einen Landstrich noch streifen, liniert, fein gewobener Bleistiftstrich, am Ufer eines Baches zum Erliegen kommen, die Lenden angepresst, dringen tief, ins Wasser, die Lippen mit geschlossenen Augen küssen, die die man sich vorstellen kann.

genieren
»Plötzlich liegt was auf der Hand was auch sie zum Zittern bringt.«
Durchbrennen ist, weil er er war und Akteur, Erinnerungen und Text, ein leichtes, ein ausgeschmücktes, eine »Seh'n Sie, Sehnsucht!« die Frage, zugleich Beweis, ein vielfach angewandtes, probates Mittel. Wahr ist, ungelogen, ich fürchte Veränderungen so sehr, wie ich sie liebe, und das Ungewisse, das unumrissen vor Fantasten schwebt, sie umarmt, in Momenten, durchdringt und -glüht, es kann einkreisen, umschließen, drohen, fletschen, verschlingen, töten. Es ist kein erster Schritt, den man gehen muss, um sich zu überwinden, es ist auch keine Schande. Dieser Widerstand ist einer der im Kopf residiert und ich, ich renne gegen ihn an — das habe ich schon immer getan seit ich ihn das erste Mal überwand. Es hat sich immer gelohnt.

Wie viel leichter sind Landschaften und Menschen, auch, erst recht der eigene, unterwegs. Sonne auftragen, wie das orangefarbene Parfüm, mit Stolz und ungestüm Ungewissheit vor sich her, mit jedem Fußtritt in die Erde treiben, auch in Cafés sitzen, auf einer Traktorladefläche lachend einen Sommerapfel, klar, geschenkt bekommen, in der weißen Sonne frisch gewaschener Laken, abgeschirmt von ihnen, unfassbares Licht, das karmesinrote Leuchten ihrer Nippel, wie Himbeereis, Lippenstiftfarbe unter voller Absicht an meiner Hand abgerieben, platziert, schärft. Ihren Rock hochheben, ihre Pobacken teilen und meine rauen Lippen mit ihren Schamlippen vermengen. Tatsächlich tief in ihr stecken, ihren Hintern vor Augen, wie sich ihre nasse Scham gierig um meinen Schwanz schließt, auftaucht, aufnimmt. Atmen wie die Grillen zirpen, laut und voller Farbe. Der herbe Geruch bald reifer Walnüsse vom nahen Baum verschwindet nicht, verschwendet nichts.

Er reist durch Tag und Nacht.)

Wimpelketten, überbelichtet, Linden.

Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?

[001All is violent, all is bright 002Young & Numb 003Soulless Youth 004Das bleibt hier 005Fat calmed Kiddos 006Sag mir, wo ich beginnen soll 007Will ich nur dich 008Dream Soda 009Der Habicht und der Hahn 010Fear not my Friend, for tonight we ride 011Your love is weird 012Dry your eyes 013Bis zum nächsten Tag 014Posthuman 015Spur 016Laser Gun (feat. Mai Lan) 017Yes No (Cover) 018Intruder 019Den Tag vergessen 020For no one 021Tom's Dinner 022First six months of Love 023White hot Moon 024San Diego 025Glow 026Sita Deth 027Keep on loving you 028Night Walk 029Der Mann der zweimal lebte 030Wrong Hand 031That summer, at home I had become the invisible Boy 032We were always young]

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FELDKÜCHE:
Erinnerungen, Träume.

Auf ruhiger See, auf einem Dach im Abendlicht erliegen. Mit Segeltüchern, die Bettlaken sind, gemacht und aufgespannt um die Winde zu lenken, vor Sonne zu schützen, sie in kleinste Punkte aufzubrechen, in gedämpften Glitzer, flimmert, flirrt, die Mittagsstunden vergebens gewässert, den Körper geflutet, die Laken auch, aus einem Gartenschlauch, bis sie vollgesogen hinab hingen und das Lachen hoch am Himmel stand, zusammen mit den hoch geworfenen Armen. Umarmen - mit Segeltüchern, die Bettlaken sind, zudecken.

fig.

Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?

Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?


Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?


Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?


Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?


Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?

 

Sie ist dir unbekannt. Sie lächelt und du siehst ihr an wie ihr erstes Lächeln als Kind entstand. Sie trägt es noch.

»Sachte«, sagte er.

Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?

[001Prolog 002My Girl was a Ballerina 003She's dancing 004Avantgarde 005Madeline 006To the Bone 007Stale by Noon 008Nackte Angst zieh dich an wir gehen aus 009Silence is Violence 010On a Cloud 011Nous ne serons plus rien 012Un voyage 013doux au touche 014Here comes the rain again (Eurythmics Cover) 015Der Mond lacht 016Warm und Grau 017In jedem seiner milden Blicke 018Wintercoat 019Human Love 020Any other Mirror 021Uncle Mother's 022Detonate (feat. M.O.P.) 023I hope 024David 025Wrong Hand 026Still we guess 027Bay of Pigs (detail)]

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Einige Gedanken über Wohnraum.

Auf einer nur mäßig abgewischten schwarzen Tafel mit weißer Kreide filigrane Farne malen. Eine Wandverkleidung aus braunem Leder, in regelmäßigen Abständen angebrachte, ebenso in Leder gebundener Knöpfe ziehen die hinter dem Leder angebrachte Polsterung heran, so dass der Eindruck entsteht, man sieht auf einen Polstersessel. Patina vom Daranlehnen wäre angebracht. Ein Lampenschirm aus Beton, geformt wie die äußeren Blütenblätter einer Pfingstrose kurz vorm explodierend Erblühen. Voll und rund. Das Innere dem Leuchtkörper. Im fein gewaschenen Beton eingelassen befinden sich eine Vielzahl von Glasmurmeln weißer, gelblicher und hellgrüner Färbung, so dass sie das Licht das Leuchtmittels durch den Beton tragen und im Raum verteilen können. Nuancen. Eine wegen mir auch durch Türzargen unterbrochene großflächige Wand mit der Haut von Birken beziehen. Auch Imitate gelten. Wichtig ist das kaum wahrnehmbare, den Birken so typische Muster von feinen schwarzen Strichen auf weißem Farbverlauf. Ein rotkehlchenfarbenes Kleid - ihres? - hängt an einem Haken an dieser Wand, somit davor. Wieso nicht eine Stehlampe aus dem Fußboden wachsen lassen wie eine Decklampe aus der Decke? Auf dem Boden liegend feststellen, dort wo der Esstisch ist. Diesen vielleicht aussägen dafür, abrunden, anpassen, einfügen, so dass die Stehlampe Teil des Tisches werden kann. Ein Lampenschirm aus hellfarbigen halbtransparenten Stoffen, mehrerer.