nulleins

this is not a photoblog.

dies ist wirklich kein photoblog, ich bebildere nur schrift | beschrifte bilder.

vom mond, vögeln und liebe.

verzettelt.

wandfarbe. älter schon, was es ist, lässt sich nicht sagen. der stuck tropft dagegen an. auch er hellt das nachtgrau des zimmers auf. einzig weiß: das laken, dass ich dir lies um erst aus und dann am fenster zu sehen, dich. ausgedrückte stärke, wenn du schläfst, blutet sie aus dir heraus. mit den armen versuchst du sie zu halten. instinktiv? du bist schön. wieso hältst du schwäche für schwach sein? dein offenherz ist nicht das, was dir den schlaf raubt, den ich dir immer wieder wiedergebe. lass dich fallen. we fell of the roof, niemals schloß ich die augen für dich.

geträumt.

ooo

das kost alles zeit.

offene posten einfluss nimmt sich heraus wer will. lenken fehlen nicht, denkst du und schneidest dir ein brötchen zum belegen auf. die wohltat tat verkommt zur moritat, zum kurzweiligen lustspiel, ein amüsement davon zu hören, sehen oder lesen, nicht mehr.

jammer nicht, deutscher michel! ein audi drängelt licht hupend, was schon fast ein pleonasmus darstellt, und eine frechheit montag morgen gegen 6 uhr. die helden unter den machern sind stumm, nicht nur heute: der kioskmann (araber), der grüßt, nach dem wohlbefinden, dem wochenende, dem kinde fragt und auf kaffee aus der kleinen rösterei gegenüber schwört. die putzfrau (serbin), die sich morgendlich an ‘guten morgen!’ übt und strahlt, als ich ihr rollendes R lobe, ist fast fertig mit den böden. die vielen demütigen, die stumm, nicht ohne stolz, ausführen, mit sprühend funkenstürmen hoffnung. hosenträger schnipsend möchte ich teil ihrer untergrundbewegung sein, und stolz auf arbeit.

/sonnabend abends dann, machen wir uns fein.

ooo

erleben.

allein: geht nicht, vieltausend zu lieben. erinnert an dich, egal wie du grad aussiehst. sieh, die see als noch grünes, bald braunes grau. zum nasskalt legen, weißes moos riecht so, sieht so, fühlt sich – kristallin einigelnd – nicht hilflos, aber an. mitleid stinkt [obendrein ist es hässlich gefärbt]. trister trost trotzt aus mir, tropft bodenständig auf verständig wort.

/weniger träumen.

ooo

vom cowboy urlaub.

einzig artig bist du, hältst dich hin. dein sein ist aufgabe. ich bewundere dich dafür.

ooo

lichtspiel — mach nicht so’n theater!

famoses fest. wenn naturnah zwickt, weil die biene an der balustrade seit tagen schon tot ist. weil marienkäfer zuhauf in ritzen anzufinden sind und zerquetscht, bis auf die paar vorwitzigen, die es bis zur küche und unter deinen kaffeevorrat geschafft haben. weil die krähen picken. dann ziehst du dich an und die anziehsachen schmerzen genauso gut wie ansichtssachen und für sie einzutreten. mit erhobenen kopf die wachsmalstifte auspacken, bereit und geordnet liegen sie da. mal mir eine wintersonnenwende, papa.

ooo

formvorrat

vogelvau.

ooo
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5 Vertrauen
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