fliegender wechsel.
So ist es, ich muss raus. Raus aus der Wohnung, raus auf die Straße, der Stadt, raus aus grau in grau. Aus, alles war. Neueröffnung ist immer. Weiter Weite sehen. Das Schöne an jeder Ecke, ich kann es haben. Es gehört niemanden – nur mitnehmen muss es mich. Klacks!
You have to find it. No one else can find it for you.
Beweg die Hüften und dreh dich nach. Wohinduwillst ist wohin du willst. Sieh mich an! Sag mir zurecht ohne ‘i don’t wanna’ was du willst.
Blick frei geradeaus. Berühre ich zärtlich den Raum um mich herum, ob ich nun stehe, laufend hetze, liege oder im Schneidersitz spiele. Soweit ich denken kann, reichen meine Hände. Nicht weiter: das Bild strauchelt ab und zu, wie ich selbst ab und zu strauchel, mich fasse, um die neu gewonnene Fassung glückstrahlend auszugeben als gäbe es kein Morgen. Das mag als Verschwendung anmuten oder mutig sein, doch ich kann nicht anders. Das ist mein Schönen der Welt. Sammeln, aufzeigen und verschenken. Ich behalte nichts für mich.
Ausflüchte!
Als Kind dieser Zeit sollte ich ‘s wissen: ohne Ziel bin ich Niemand, niemals gewesen. Soll ich Dir was sagen? Das ist mir egal. Ich BIN, das ist alles was zählt. In den Tag hinein – die Grille, wenn Du so willst, die Tags singt und Nachts wirbt – zur Nacht, Moment für Moment. Ich bin konsequent ohne Sequenz. Ihr unterworfen, stört sie mich nicht. Ich agiere anstatt beim Jonglieren mit Wenns und Abers zu scheitern. Handlung ist Tat und findet statt.
Was die Frage nicht beantwortet.
Gib mir eins!
steheimregen, es ist schön hier.
nebel gestalten mit lichtern.
wind stürmt lüge,
sucht, sehnt mehr
in silbergrauen straßenfluchten. menschen
klebt das unbequem nasse am fuße.
nieselsteine klatschen beifall.
bei fuß, flatterhafte demut.
du gefällst.
stehen. bleiben.
Entschuldige, ich bin gut für Dich.
Es ist im tiefsten Maße egoistisch, sich an dir festzuhalten, ich weiß das. Atem holen im Erklären und Verschweigen. Da sein. Deine Hoffnung, ich hab sie dir gemacht. Das ist stolz, klar, wenn die Tränen nicht flössen.
oui.
An dem Tag, an dem ich plötzlich 3,5 Stunden ganz für mich allein hatte, stand ich unter der Dusche und dachte nach.
Erst der Anfang. Die Stunde, die niemals schlägt, unter kleinen Schmerzen ertragen. Onanie und nackt an der Balustrade rauchend frieren, weil die Gänsehaut es so wollte. Getanzt, laut und herrlich Singsang mit aufrechter Stimme und wild gestikulierenden Blick. Nur nicht die Sonnenflecken berühren, die vanillefarbenen sind die Gefährlichsten. «Verrenken ist nicht, verstehen im Verstellen schon» bestand ich auf meinen Standpunkt, hinter der Tür, stocksteif und wie ein Dreijähriger kichernd. Dann noch die Körpersprache (beherrsch dich!), die – mit Armen, Bein oder Fingern Schatten oder Fragen aufwirft – hinter jeder Wolke lauert, ihre Chance wittert, sich auslässt, noch bevor ich auf STOP drücken kann.
«Kannst du aufstehen? Wir müssen weiter!» sage ich, im Stehen die Hände auf den Knien, um schwer atmend nah bei dir zu sein. «Oui.» Ich mag es, wenn Du im Trotz französisch sprichst. Blut tropft von deiner Lippe. Du schmierst es auf meine Wunden. Kleine Zärtlichkeit. «Natürlich.»
…
kraft aus druck.
an der zeit.
[001fahr weg 002keine experimente 003bobo blues 004weird son 005veronica sawyer 006iron heart 007get ready (for some pain to have 008it's a plaque and you're invited 009the water versus the anchor 010suffragette city 011drinking from the necks of the ones you love 012wir reissen uns zusammen 013odenwald 014dust lane 015baby]
nimm’ ein mixtape, baby!
oh.
meierrr•sophiamandelbaum•herzscheiße•nachtwerfen•ruhepuls•
anmutunddemut•delphinehauen•oh, orinoco•annachillmaey•
someone.•milchkleid•lenecorso•dethjunkie•bisaz
(ich kenn einige von euch nicht mal beim namen.)