the new world: oder.

ein leerraum, der weiß was sein will, ist ein raum. am meer stehen. es ist noch nicht so grau wie dein kapuzenpulli es sein machen will, es leuchtet einfach nicht mehr so wie das handtuch was du dabei hast. das ist okay. du hast der see blumen mitgebracht, vom markt. die wellen reiben das land auf. wenn sich die möwen in schwärmen vom schwärmen erheben, aufgeregt durcheinander, in wellen wellen formen ist das nur logisch konsequentes fortsetzen des alltagstauglichen meeresrauschen. hier gegenwärtig.

schicksalsschläger. //für die paar mark.

es kann voll gestellt, umgekehrt und einsam anmuten, es ist ein raum, der zur verfügung steht und ausmacht. da stehst du plötzlich mitten drin, siehst gegenstände, nimmst sie in die hand, prüfst und drehst und wendest und stellst auseinander gerücktes zusammen, entfernst einiges und beschönigst nichts. das ist kein aussortieren, weil der sperrmüll ja eh am sonntag raus müsste, und irgendwann müsse man ja schließlich damit anfangen, oder? das ist die neue weltordnung. hinter fragen ein vorsichtiges annähern. selbst dass hinterfragen.

6 days zuvor. 0 kommentare
oh.

keine geschichte.

du kennst mich noch beim namen. ich hab sonnenschein in die tasche gepackt. diese nacht noch werden wir sie zu gebrauchen wissen. was ist das problem? du müsstest dich mal hören. raus jetzt.

7 days zuvor. 0 kommentare
oh.

nichts persönliches.

gut. das ist es. der sommer geht zu ende. schlaftrunken. die stadt lebt klebrig, flüchtet von bordstein zu bordstein, ignoriert die reichlich vorhandenen früchte. silber glitzerender kronleuchter, die wolkendecke des tags, wenn wir denn raus gingen. das müssen wir nicht, die frühere nacht holt sich ihre angestammten teile des tagwerks zurück: die verträumten. nebel ist wirklich und den raureif setzen wir uns einfach auf. licht, letztendlich um die ecke gebracht, beantwortet, belebt, bebt. hände zuerst, die kühlen, dann das gesicht, verquollen, aber mit hellwachen verstand dahinter: wärmen an gold.

8 days zuvor. 0 kommentare
oh.

young me/now me.

in alten fotografien wühlen, alle betrachten.

8 days zuvor. 0 kommentare
oh.

aufnahme__——

ich weiß noch, ich lief viel. lief mich um kopf und kragen, stolperte, fiel fast, kontrollverlust der geschwindigkeit, lief einfach weiter, der schnelle wind nahm mir die sicht und gab mir tränen, was gut war und wahr. die welt in streifen, in unschärfe, im fokusverlust: ich lief mich frei. gut, die jungs, die hinter mir her waren…

außer sicht sein.

was ich mir vorwerfe ist, dass ich zuviel liebe besitze. ich gebe sie gern, mit herzen und gefühlt ist das verbessern, für mich. für die, die ich liebe, die welt retten, in anders. wenn ich zuviel forderte, als gegenwert – was sich nicht aufrechnen lässt, wäre das nicht dumm? ich brauch nicht viel. neinneinnein. es ist das kleine glück, was immer wieder siegt. siegen wird, siegen muss. ich hab’s gesehen, ich kann es aufzeigen, benennen, nicht fassen: ich muss es wieder lernen.

wieder laufen. es ist kein rennen, schnell laufen. wann verdammt bin ich zuletzt gerannt? die tränen gleich: heiß, gut, wahr.
weißt du, wie deine augen strahlen, selbst wenn sie geschlossen sind? weißt du, welchen sinn haut anspricht? weißt du, wie das sonnenlicht, selbst durch die bäume, dich zum leuchten bringt? //mit zutun: es wird werden.

9 days zuvor. 2 kommentare
oh.

unter tipis.

es braucht nicht viel, ein wenig mehr, und zufriedenheit, gesellschaftlich nicht akzeptiert und mit glück verwechselt, stellt sich ein und zu mir. das halte ich fest im grinsen, mitwippen, regenjacke ausziehen, obwohl es tröpfelt, mit unter strom sein und tanzen und still fein unter sternen sitzen, in einem metallkäfig, genannt s-bahn. durch die nacht mit warmen bauch und 35,- Euro. stimmt so.

11 days zuvor. 0 kommentare
oh.

lea used to fly.

lea. zeit ist nichts. die sonnenbrille strahlt über den tag hinweg. wenn man genau hinsieht, brennst du. genauer: regen trifft dich nicht. genaugenommen liegst du, bar jeder vernunft und -busig im sand und spielst mit der tief stehenden sonne verstecken. der sand bedeckt dich mit küssen, wo meine lippen sein sollten. ich kann grad nicht, ich muss mich wundern: wie wunderbar du bist. eigentlich fliegen wolken schneller als du «ich bin allhier» rufen kannst. das ging so: … und […] und schon war es geschehen. einfach so.

14 days zuvor. 0 kommentare
oh.