quasie.
das ungesagte im raum. lettern riesengroß, unter der decke, dem teppich, in erschreckend vielen schubladen, selbst draussen, beim luft holen, im wasser auch. //uppercase.
das wort in watte. in lose stränge handlung/das leben gepackt, lose und von belang, auf ihre art; das wort heilt. du verstehst nicht, dass es ausreicht nur zuzuhören, dass ich deine stimme atme, zum atmen brauche, dass mir nicht ferner läge als sie dir zu nehmen. mit allen worten, die ich sagen kann, bin ich unvollständig.
.fliegen
in der kältesten kälte. unter menschen im bus. du stehst dort, weil der abend nicht scheiße, aber kurz davor war. du hast das beste daraus gemacht. guter wille und einsicht. let’s get naked. da kam die frau, die du so kurz erst kennst. die die dich besser kennt, als es dir zusteht. sie berührt dich, stupst dich immer wieder an, hält dich mit dieser kleinen geste, wenn du drohst im taumel der gedanken unter zu gehen, die eigentlich durch musik hätten getötet/übertönt werden sollen. sie holt dich zurück. dein dankbares lächlen, sie sieht es. danke. in der kältesten kälte. unter menschen im bus. du stehst dort, die hände hinterm rücken verschränkt eine stange festhaltend, obwohl du knallnüchtern bist. die kopfschmerzen – die ohne alkoholeinfluss – werden dich einholen, sagen sie. da steht eine frau, fern von hier, fern von schön, fern von hässlich, so wie alle menschen normal schön und hässlich zugleich sind. ihre hohlen augen, der schwarzgraue blick. ihre klarheit im fertig sein. sie fragt, ob du dich hier auskennst und wann die und die haltestelle kommt. mit ihrer betrunkenen freundin hat sie mehr als genug probleme auf dieser nachtfahrt. ihre ziellosen augen erinnern dich, du weißt nicht woran, nur sehnsucht und liebe kommt dir in den sinn, doch du weißt nicht welche form, welcher art es für sie ist. sie sieht aus den fenstern, fragt dich ab und zu etwas und du magst den moment in seiner klaren, kühlen anständigen form spätnächtlicher kommunikation unter sich unbekannten menschen ohne weiterführende absichten. gute reise, sagst du als abschied und meinst ihre augen und viel glück. reichlich mitgenommen sein, so als nachtbusfahrgast. klar, der nachtflug und die abstrakte schönheit uma thurmans, dazu ein reines, strahlendes grau, das hast du von ihr gedacht, vorhin. in der kältesten kälte, die füsse nicht lahm, aber abgetreten ist der rest weg, das benutzen der turnschuhsohlen ein befreiendes gefühl. wärest du alleine hier, würdest du rennen bis das stechen in der seite des ausgekühlten, unaufgewärmten körpers dich nieder zwingt. siehst du sie schlafend, möchtest du zum dritten mal in dieser nacht weinen, was ein glück du doch hast.
/birds are the family.
vom nachtleben der bilder
der fantast führt sich fort, logisch. die ausgeburt, ein für ihr alter wortgewandtes geschöpf, sinnierend, lamentierend und abwesend tagträumen, das kann sie. seine, ihn im schlaf erdrückenden elefanten sind mücken geworden, der einfachheit halber. das ergebnis das gleiche. furcht nicht vor schlaf, sondern seinen brüdern, den unrealisten unter den vorstellungen.
trostspender.
als erwachsener weiß man um die wichtige nichtigkeit von träumen, bebildert sie bewußt mit gelenkten gedanken, liest/sieht/hört geschichten einfacherer natur an anstrengenderen tagen, doch das unvermeidlich aufeinander treffen ist genauso verstörend.
build a robot
3vier.
unstet+friends. geliebte zeit, wie spät ist es. abundan zuziehen wollen, deckenberge glätten, wie die göttliche hand die wellen aus der see streichen. wer wirft den ersten stein | fragen auf?
den riesenhaften roboter in der brandung, der im bau das rosten anfing, beherbergen jetzt die möwenkinder.
/weniger träumen.
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allein geht nicht, vieltausend zu lieben. erinnert an dich, egal wie du grad aussiehst.
das ‘offen sicht’ in offensichtlich färbt den fürchtenden waldrand hellgrün, leicht gelb – es ist herbst, dieses fabulöse grau der nacht, das du in diesem zustand wahrnimmst, erregt dich, legt dir den duft des begehrenden auf, verwirbelt+zwirbelt haarspitzen, zupft t-shirts unter jackenränder. nichts zu sehen. ha!° mut ist das nicht, vielmehr der liebend freund, der glückliche, wenn sie nur aufsiehst und ansieht.
nacht essen
nada. sterne vom himmel, die liebeslügenliebesgeschichte nummer eins, natürlich aus liebe, ganz klar.
über städte: randvoll menschlichkeit. so gesehen, nächtens, wenn die die nicht schlafen denen im bett überlegen+überlegen, was sie falsch gemacht haben, indem sie lichter punktgenau unscharf aufnehmen, straßenzüge streifen, aufspringen und balancierend die stahlstreben, die parallelen, paralysieren. einsam lehnen am häusermeer. mit den niemals fürchtenden augen eines kleinkindes, behutsam. nackt, zum rennen bereit. ‘türlich ist es nacht. in deinem raum ist es immer nacht. selbst an einigen tagen sind deine träume besessen von dir.
//erzähl mir eine geschichte. erzähl mir einfach irgendwas.
oh.
meierrr•sophiamandelbaum•herzscheiße•nachtwerfen•ruhepuls•
anmutunddemut•delphinehauen•oh, orinoco•annachillmaey•
someone.•milchkleid•lenecorso•dethjunkie•bisaz
(ich kenn einige von euch nicht mal beim namen.)