nulleins

moleskine.

notiertes, geschriebene worte, die drängten herausgelassen zu werden; meist unterwegs, meist schöngeistig, meist gekliert. in lesbarer form hier nieder geschrieben.

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zerschmettert in stücke. [im frieden der nacht.]

ooo

führ mich mit dir, stadt

sag mal, lichterloh brennend hauseingang, dass kann nicht dein sein, die grillen und mein herz streiten es dir. wer gibt dir das recht zurück zu zurückzug? lebten wir – du, vermenschlicht und rücksichtslos – nicht einige plätze dieser stadt, liefen wir uns nicht wie zur besinnung gekommene besinnungslos, schlendernd, das leben in großen teilen ausmalend | einsteckend, könnten wir nicht? teilen? vielleicht jetzt? im vielleicht falschen gegensatz zu dir sammelte ich farben, formen, fehlflecken – das vermisste, trieb auch stunden noch zur eile an und augen zum öffnen. im vertrauen, ist es nicht mühsam, fragst du? was nützt es dir, was mir? was mir fehlt ist warm und brot und wenig, besser gar keine not, so du. lachend bleib ich draussen noch bei nacht. wacht! die stadt führt sich mit mir auf.

/tanz

ooo

später, august

lüge, auf dem shirt. daneben ein erdbeereisfleck auf dem erdbeereisflecktauglichen grau des noch sommerlichen platzes. überzeichnet. auch die frist bis zum kühlen abend verstreicht zu schnell. nahtlos raum steht uns zu. nachtflug zum nachtrand und mit fug+recht behauptet der blick auf die von innen mit sternen zugedeckten lider wir wären hier und zurückgelassen belieben wir in nichts neuem. erbitte ich nicht ein weniges – für uns – wenn ich verlange, die welt, die mannigfaltige, das absolut, zerstört zu sehen? auf immer+ewig und die ganzganzleichten sommerlieben sollen sich zunächst einmal beweisen, ihr vertrauen entwickeln in ruhigerer tat [als es der sommer vermag] und dickeren pullovern stärkt sich dünngeliebte sommerhaut, vielleicht. wir werden sehen.

bin ich gerecht?

später, august. verfallen kann ich, ähnlich dem erblühen, ganz gut.

ooo

so sommersachen [domburg]

so weit trieb mich der zu wenige traum vom meer, dass ich über nahe grenzen gegangen, wunschumwunsch mich hier wiederfand zwischen wolkenmühlen+windverhängen, vollen leibern und solchen, die die missgunst noch zu grüngelben neid verhelfen wird; wahrscheinlich – hierher, wo mich der kurze weg zum strand stolpern ließe über backsteinevorstädte, wenn sie denn welche wären. stattdessen – und das unterscheidet mein wohl von dem der vielen hier – genügt es mir liegend zwischen häuserfluchten den sonnen auszusetzen, denn deswegen bin ich hier. tropfenschlammburgen bauen, andere frauen auf die brüste starren, mein understatement klebt an mir wie der feinweiße sand auf der ebenen haut; ich bin anders hier, verwechselt mich nicht. [das ich, neben the others, das wahrscheinlich am stärksten reflektierteste.]

die frau | das mädchen, das bordstein surft. das rauchen wird mit weggelegten laptop im schneidersitz zelebriert. die ellenbogen umarmen die knie: mürrisch cool.

gefährlich gut genügsamkeit.

sehe ich an mir nieder, fallen ziemlich große hände auf. ok, das ist per se nichts schlimmes, nein – wünschte ich mir nicht von anbeginn meines denkens an so große hände wie die meines großvaters? – ich mag sie. ich weiß, in schreib- | zeichenhaltung spaltet sich der kleine finger ab. ganz so als ob er kontakt zur zu bearbeitetenden fläche hielte. ich weiß, im ruhezustand, auch wenn dieser mir missfällt, bilden sie zusammengelegt ein lindenblatt, mit viel phantasie. ich weiß, ich habe große hände. wunschgemäß, ich kann brüste fassen, werkzeug halten, damit umgehen; fein sein+grob. ich weiß, die glut der fingerspitzenzwischenräume ist allumfassend. sucht, die frauenhaut. ich weiß, sie besitzen vier narben von in abfalleimergreifen und an weißblechdosen schneiden und 3 narben wegen ausgeschabten [mittelalterliche heilkunde, i quess] warzen, aber keine schwielen. ich weiß, die lebenslinie stünde jemand anders besser zu gesicht, so zersplittert sie ist, so sehnsuchtsvoll geplagt gradlinig verläuft mein leben. ich weiß, das braun und rosa der trennungslinien, d.h. dort wo das werkzeug, die handinnenfläche, beginnt und die oberfläche aufhört, zu schätzen. ich weiß, ich hasse nägel schneiden und wie es sich anfühlt wenn die haut der knöchel abplatzt, wenn faust holz begrüßt. ich weiß wie beruhigend sich metall eines werkzeuges anfühlt, wie sanft sich farbe teilt, wie wasser reibt und beton kühlt. ABER, wie groß sollen sie denn noch werden? ich bin doch ein kleiner junge!

durchwürfeln.

wie sehr herzhafte freundlichkeit gepaart mit höflichkeit gespiegelt wird, sieht man am volk der niederländer; ich wäre für sie – obwohl meine füsse schon abgelaufen – durch halb middelburg gelaufen um diesen supermarkt für die alte dame zu finden, die so fein gewählte worte offenbarte. manchmal hasse ich das volk der dichter+denker.

dreimal rechts und dann stehen bleiben!°

mit den niederlanden geht es mir wie mit den menschen, die phase des sich abgrenzens hält nur ganz kurz, viel zu kurz bis man einsieht und sagt: dämlich, aber wir haben wesentlich mehr gemeinsamkeiten als unterschiede. brennen wir wolken auf film? bilden wir mit 3 lichtern – ausgemacht von straßenlaternen – ein dach? hier bin ich zuhaus.

snukkijes. [das mädchen benannt.]

shuhu | shuhu, wipfeln, bewegen auf spuren nie enden wollenden lichtes, federn+teeren auf bettgemach, den himmel auf, nicht zudecken. wir hören doch nicht zu, aufmerksam zwar, mit augenmerk, geschick und lichterloh brannten wir dort hinten auch nochmals. satanic surfers, das cover, zumindest vom ideal her. was uns nicht bewegt kümmert uns, machen wir zu unserem masterplan. berühren wir nicht und bewegen uns bis es passend erscheint? unverändert merken wir, dass wir mittlerweile so gut zu fuß sind, dass wir uns drumherum bewegt, dinge ins rechte licht laufen.

der mond scheint auf diesen sommerjungen.

er: du wirst doch nicht death from above 1979 mit STOMP vergleichen wollen?
sie: nunja… ja! es wird mit einfachsten mitteln musik gemacht.
er: mh.

appelmoes.

holländische soße heißt in holland spargelsoße; eigentlich logisch.

ooo

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vom fingerzeig der blitze: sie wünschen sie sich doch so, die aufmerksamkeit.

ooo

klappt

im ernsten licht, im tagwerk, im scharf geschnitten licht begriffen es ginge nur einfach und das ist das schwere.

[auf einen baum geklettert um die welt zu sehen.]

ooo

. [sommersachen]

ersinn dir namen, erklär mir wortkarg wert und dich. reinsein im anheimfallen. ohne zutat, dein. das gute: du kennst es, es gehört dir, verschenkst nur ungern nicht. ansonsten wohl im grau gestanden. beton, wächst zu mir hinauf und schmückst sich doch so leicht.

ooo

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wer nichts in der hand hat, ist auch nicht frei von vorstellung. den phantastsinn bräuchte er noch, sensibilisiert, durch wortreich+kost angeregt, ausgelöst durch eine überdosis licht. küss die orangeroten lider zur berührenden beruhigung. die türkisfarbenen flecken nehmen überhand. übertag und einige bäume später der gedanke, der ihn trifft: empfänglich sein, heißt vermissen.

änderungspotential.

ooo

eigentlich alles

dinge von hier, mit bestand hantieren ohne in rückstand geraten zu wollen und dies mitnichten tun. neu, das kombinat, im erbgut schon so erfolgreich getestet, adaptieren wir mimiken mit lächeln und schlagen herzen die brust, vor stolz. wir sind hier. wir sind wer!° wir sind ernstmeiner! generationen von verschwendungen durch vermehrung, ihr habt ausgedient.

flexibel ist kein problem.

ooo

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sonnenfähig und die feingeliebte last dieser: geschehen machen. das erledigt sein in erledigung, die gespitzten ellenbogen in abhaken, das ach in //todo:

ooo
0 Wald
1 Betragen
2 Wandel
3 Revolte
4 Über See
5 Vertrauen
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