anderer leute liebesbriefe
befiedere flugs die flügel. dergestalt gewinnt das fähig detailverliebt augenlicht die rechte freiheit. der geist – die deinen hände – ruhte zu lange schon im schoß der geliebten lautmalerei. was soll der anfang, bedeutet heut nicht viel – ich weiß, schon mit sich anzufangen wissen. handeln mit wissen, das oft vermisste anpacken und verlieben. was uns nicht berührt, kümmert uns, machen wir zu unserem masterplan.

pattern
befremdlich eigen. so sind die ungewohnten, die unbequemsten bewegungen. dabei, soviel ist sicher sicher: angestammt erprobtes terrain mag nicht mehr mit jedem schritt an den fußsohlen kleben, doch mal ehrlich, dass ist es was entwicklung ausmacht: widerstände. verlassen wir also das entwurfsmuster, was wir uns ausgedacht hatten, um wohl wärmend stillstand zu legitimieren und bleiben mensch, nicht monster.
rage: man
mitleid stinkt [obendrein ist es hässlich gefärbt], ich tröste nur noch. nehme mir bebend brust zur hand, schluchzend tränenfalluntergrund, der ich scheine, sehe menschen in abgründen stehen, die sie so womöglich noch nicht mal mehr selbst zu verantworten haben, halte. feste. kann mich nicht mehr reinfühlen. sie sehen mich so an, trost. trister trost trotzt aus mir, tropft bodenständig auf verständig wort, hallt in mir, doch trifft mich nicht. ausgehöhlt die wut. nur die stimmen holen mich die nacht noch ein, die ohnmächtigkeit, das weinen, der unverstand, das wieso.
wer hätte so unmenschlich sein können? muss die wut stärken im lieben. die nacht, mein verbündeter, die geliebte, gute, die musik stählt. ich habe angst. der riesen krieger, wund geschlagen, geprüft und für gut befunden, nicht allein, aber zu dienen, zu schönen, entgegen zu halten: » halt, es gibt dort+hier und ohnehin hinter jeder ecke schönes, fein gewunden steingut, treibend holz, feuerwassersand. siehst du nicht? sieh hin! « kann ich das nicht? sind das nicht meine waffen?
abgestanden, überbeansprucht, über anspruch ließe sich nicht, wenn überhaupt nur im ansatz, streitbar: ich, suche ich lächeln in stimmen, vertrautes in braunen augen finden. die genossIn, derer viele da draussen. ich kann und will nicht glauben machen, wir wären allein, diese oberflächlichkeit, diese lüge, das schmücken mit geldern in jedweder form ist ekel erregend, rechtlich kaum vertretbar, wenn jene nicht auch solche wären. sicherlich. arroganz gegenüber gefallenen, das eigen, das beste, das einzig gedankengut: ego. kein gefühl, kein vertrauen, das große, dem ihr dient, es existiert nicht. ihr seid lächerlich, peinlich, erbarmen nicht wert. los, verschwindet. bitte: seid. [das bitte, was mir noch über die lippen rutscht] rage: man.
//fragmente nur, entschuldigt
dieser platz ist gefängnis, diese leute deine freunde.
nacht essen
nada. sterne vom himmel, die liebeslügenliebesgeschichte nummer eins, natürlich aus liebe, ganz klar.
über städte: randvoll menschlichkeit. so gesehen, nächtens, wenn die die nicht schlafen denen im bett überlegen+überlegen, was sie falsch gemacht haben, indem sie lichter punktgenau unscharf aufnehmen, straßenzüge streifen, aufspringen und balancierend die stahlstreben, die parallelen, paralysieren. einsam lehnen am häusermeer. mit den niemals fürchtenden augen eines kleinkindes, behutsam. nackt, zum rennen bereit. ‘türlich ist es nacht. in deinem raum ist es immer nacht. selbst an einigen tagen sind deine träume besessen von dir.
//erzähl mir eine geschichte. erzähl mir einfach irgendwas.
.nimmermeer
mit müden augen, müden verstand, müder seele, schliefen wir.
[als sich zeit überschäumend hinwegsetzte und fürimmer wurde, als hier jetzt wurde und ich verbal. dabei wusstest du schon, hätte ich wissen müssen.]
dervogelfreilasser
unter untergehenden bäumen, unter dem vorlauten schrei des spätsommers multiplizieren wir einst mit eins…
soll das.
.
wer nichts in der hand hat, ist auch nicht frei von vorstellung. den phantastsinn bräuchte er noch, sensibilisiert, durch wortreich+kost angeregt, ausgelöst durch eine überdosis licht. küss die orangeroten lider zur berührenden beruhigung. die türkisfarbenen flecken nehmen überhand. übertag und einige bäume später der gedanke, der ihn trifft: empfänglich sein, heißt vermissen.
änderungspotential.
eigentlich alles…
dinge von hier, mit bestand hantieren ohne in rückstand geraten zu wollen und dies mitnichten tun. neu, das kombinat, im erbgut schon so erfolgreich getestet, adaptieren wir mimiken mit lächeln und schlagen herzen die brust, vor stolz. wir sind hier. wir sind wer!° wir sind ernstmeiner! generationen von verschwendungen durch vermehrung, ihr habt ausgedient.
flexibel ist kein problem.
oh.
meierrr•sophiamandelbaum•herzscheiße•nachtwerfen•ruhepuls•
anmutunddemut•delphinehauen•oh, orinoco•annachillmaey•
someone.•milchkleid•lenecorso•dethjunkie•bisaz
(ich kenn einige von euch nicht mal beim namen.)