swim (to reach the end)

endlich.

149 days zuvor. 0 kommentare
oh.

dieser eine song

in der abteilung für vergessene songs bin ich bekannt. ein umtriebiger, ein in schwermut und froh und verschlagen singender, hopsender kerl, ein gern gesehener gast, ein freund, einer der gleichermaßen dort lässt und mit nimmt. ergänzend, heute, dieser:

zwischen lieben gestanden. gesichter grau. im vergessen begriffen, das was ich hasste konnte ich ihnen nicht beibringen zu bekämpfen. das funkeln der erinnerungen ist alt. sie leuchten nicht. zuviel tod gesehen. die die ich liebte, ich möchte sie lieben machen und hab kaum die kraft dafür und kämpfe doch soviel. ich kann das alter verstehen. will mein mittel der wahl, meine waffe gegen das vergessen, ihnen in die hand drücken und sagen: bitte, das ist es, euer schwert, ich schenke es euch. kämpft und schreibt auf. schreibt euch auf, erzählt und siegt. wer soll eure geschichte vertonen wenn nicht ihr? zweidrei flammen schlugen auf: 1erfolg.

//ungeschrieben. unvertont. unverblümt.

157 days zuvor. 0 kommentare
oh.

.

der winter hat viele opfer gefordert. glockenreine naivität unter anderem. das war ein opfer. jedoch – und das ist das gute – nicht den glauben an licht+liebe, auch wenn ich dafür helfende hände brauchte.

immer, wenn es mir wichtig ist, kann ich nicht reden: das ist ein danke.

164 days zuvor. 0 kommentare
oh.

wie ich einmal nicht wegkam.

hier, dort + überall. irgendwo zwischen verbrannten herzen und solchen on fire, städten und wäldern, dir und mir.

stundenlang kann zeit mich ansehen – so kommt es mir vor. durch fenster/deren streifen verstehen, es ginge nicht um ihren blitz, meine sucht nach farben, den drang sie möglichst hell zu sehen. nein. vielleicht. jaja. so genau kann ich das nicht sagen. wer erfindet schon lieben neu? diese lügen lehren sprache wahrheit, jene ist immer – auch wenn es kitscht.

184 days zuvor. 2 kommentare
oh.

you are these words

kaltes kind.

alte stille. das tagwerk unterbrochen. halt im gehen gesucht. die zahl der um die ecke gebrachten füße: zwei. immer weiter, neulich. an einem montag im februar: du möchtest näher an die verfluchten häuserfluchten heran, zum wärmen. näher an den fernen horizont, zum kühlen. noch 2, 3 ecken. straßennamen kannst du dir eh keinen merken. kleine menschen deiner stadt. mal wieder sitzen, in hauseingängen, auf bordsteinkanten schwalben machen; das ist kein ausruhen, nur luft holen. nur lust holen. ich kann dich kaum noch sehen, wenn ich die augen schließe. die gefärbte haut, unter zwiebelschichten anziehsachen, nur noch mit mühe erkennbar. du fehlst.

Someone by ankor2 [???????.sick.BOY]

206 days zuvor. 0 kommentare
oh.

melodien+verlangen

so kommt es raus: der tag ist hell.

aufgestanden. zählen zwingt mich zur stille. atem gefunden. für mich behalten. dafür geschämt. keine idee davon gehabt zu siegen. trotzdem geklappt. nicht wissen wie macht ängstlich. wege verbiegen sich nicht für menschen, eng angezogene schulter entgegen kommender menschen auch nicht. zart hart. //art. lauter möglichkeiten lähmten mich. schäme mich erstmals für meine tochter, kurz darauf für das unüberlegte darin. so kurz macht sich schon das denken. was ich lieber nicht vererbt gesehen hätte: meine irrationale angst vor lauten menschen. trost liegt in geschichte. kann sie verstehen, verstehe ich ihre dankbarkeit. versuchen es anders: hand in hand. bin des schneeengelmachens noch nicht müde. verspüre angst die ersten, zärtlichen knospen zu erschlagen. der vom schwarzen block mit schneeflocken in den händen. gewaltbereit munter gedanken zurecht zupfen. morgen ordentlicher, ja?

220 days zuvor. 0 kommentare
oh.

.

ich kann nicht wissen wie, wenn die rahmenhandlung geschlossen hat.

232 days zuvor. 0 kommentare
oh.

chancengleichheit

wann kommen wir uns näher?

abgestanden aufgestanden. rein naturgesetzestreu dürften wir gar nicht stehen, wir dagegen rennen. sind nicht auszuhalten im nicht aufzuhalten. was macht uns bloß so unsicher?

es kommt der morgen, du stehst vielleicht an s-bahn gleisend licht, in strängen fortführend und harrst aus. es kommt der tag da richtest du ein, stellst heraus, verführst kunden, auf die eine | andere art, weißt bescheid, bewegst, löst, analysierst, reibst dich an liebevollen //TODO: listen und den schönen gegenständen | begebenheiten, die sie dir vorhalten, als vermeintlich ziel. es geht immer weiter, das weiß das ziel, du und die zeit, deine zeit, es zu erreichen. es kommt der abend und du siehst ein: so wie jetzt, das ist doch nichts, oder?

wir nennen es arbeit. arbeit nervt, wir lieben es, gehen darin auf, wenn selbst die sonne untergeht. wir stunden tage, monate verplant, überplant, haben kaum etwas anderes. wir schrubben alles weg. wir feixen dabei, wissen es doch besser. wir sind die, die nichts zu sagen haben, deswegen kommunizieren wir auch so viel. wir tanzen im violetten, laserlicht zuckt über uns hinweg. wir roboten, menscheln dabei, wir trinken, sparen, lieben, im kleinen.

komm, vergiss das negativ, das ist nicht gut. entschuldige dich beim leben, schiebe auf, träum dir ruhe, erheb dein wort; um zu erleben. das ist deine zeit. du hast zu hören, ja. lernen? gern. du hast sie zum hören zu bringen! deine nicht nur gesellschaftliche pflicht: bring dich ein.

//sich auszudrücken heißt: nicht nur bewegen lernen.

236 days zuvor. 2 kommentare
oh.

un:geniert

da müssen wir durch. vorbei an liebevoll drapierten, dennoch weggeworfenen tannen taumeln. langsamer als regen. abstrakter dschungel eitelkeiten, auch die eigenen. nicht sonderlich mögen wäre untertrieben.

//ich habe verlernt alleine zu fliegen.

246 days zuvor. 0 kommentare
oh.

vom versuch der vorstellung

nicht onan, anders:

gutentag, gutentag, ich will mein leben zurück.

mein name. stolz. höflich. stets+ständig vom verlust der zeit getroffen. loner. gesellschaftsfähig. einunddreissig jahre. die pflege meiner ungepflegten eigenheiten nimmt einiges an zeit in anspruch. liebe wird zum frühstück veratmet und abends eingekocht. der sommerjunge. pardon, ich verstehe sie nur bedingt. nachtastronaut und zuhörer. schlafe von embryonal- bis löffelstellung unruhig bis wild laken werfend. blinzle nicht in feinen momenten, aus angst sie zu verlieren. begreife chancen in als unfertig erkannten, von anderen als perfekt wahrgenommen begebenheiten. lethargie läuft hand in hand schlendernd mit ungebremster energie. der ruhige flummi. wahllos still gestellt durch ein beträufeltes lindenblatt, wie eines kleinen kindes satz. erkläungswütig und -wütend. kurz, ich weiß nicht, was ich werden will.

eine zukunft mit mir kann und will ich mir nicht vorstellen, aber ich muss. somit kann ich, weil unmöglich. verlangen danach bestünde, mehrfach. ein dilemma. ja, panik. das volle orchester.

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in meinen träumen sah meine zukunft immer rosig aus: mitm klo übern hof und ne menge kindern. sozialisiert in einer großfamilie, als vielleicht ältester, doch leichtsinnigst/labilster nahm ich verantwortung mit auf toilette, gleichzeitig nie als solche wahr. ausgezeichnete vorbedingung möchte man meinen, ich nicht. was andere als talent wahrnehmen, kann ich – so die angst – nicht kontrollieren. was ich perfekt – so ich – kann, ist der lächerlich kleinste baustein in der legokiste der politische spielchen treibenden großen kinder: ehrlichkeit. der sieht zudem noch ziemlich marode aus. //ich war’s nicht.

ach.

272 days zuvor. 0 kommentare
oh.