die seilschaft der gespannten
ein tag im leben von sinn und wert und – wenn sie so mögen – auch verstand. angefangen und getragen, durch zugzwang müdigkeit entledigt, ein wacher moment: der kuss² und jetzt auf. keine zeit nehmen wir uns immer heraus. in der bahn sitzen alle voneinander ab, trotz und in guter fülle lacht das innerste beim gedanken mich einfach dazwischen zu setzen und das du zu bieten. dies alles nur weil niemand loslässt, angestandenes recht auf tür zuerst passieren, so deutsch. im nachhinein und im normalen lauf überhol ich sie auf rolltreppe und wegen in betonschluchten und auch überirdisch, singend. beim kaffee wiederholt begründet wieso und weshalb ich das kleine schwarze wohl so und so mag und freundlich gelächelt. service ist kein porzellangedeck. das meckern über arbeit, zustände, fußball und den lieben staat in der erkämpften raucherecke nahm ich schon gar nicht mehr wahr; ich lächelte im umdrehen und gehen.
[ansonsten wohl zuviel im grau gestanden; färbt ab.]
sun‘s watercolor
in farbiger kreide, so übertrieben leuchten die farben, bemalen kinder scheint’s die straßen und felder, bäume und blumen, gesichter und fremde. unter menschen gilt dies auch: dünne shirts [die schnell trocknenden] auf dicklichen leibern, erging es ihnen viel zu schnell. der versuch, termine zum reifenwechseln, geschweige denn zum zärtelnd gemüt über zu gehen, kläglich gescheitert; bei einigen unter ihnen. pastel!° wär’ nicht schlecht und sanftmut und genuß; stattdessen wird all der verlorene stolz des ach so langen [und natürlich harten] winters in allen gängigen freizeitaktivitäten des sonnenwetters gestählt. möglichst 57 stationen an einen vormittag. ich komm’ da nicht mit!°
[ich war am meer, lag mir die sonne in den bauch und lernte - mal wieder - demut.]
reger austausch
maserung unzureichend; er bräuchte mehr kontrast, viel zu erkennen, zu abstrahieren, gäbe es ja nicht, nur diese allgegenwärtige oberflächlichkeit. ach! was? dabei, so er, sei es doch recht einfach, aus seiner sicht, gegenständlichkeit komme ja wohl von perspektive [der betrachter undso] und der gemeinsame nenner wäre das symbolbild; kappische?
file under: wie es sein müsste, wieso es nicht ist und weshalb ich es dennoch liebe.
solange sie nicht reden.
ich kann ja verstehen, das man ab und zu scooter hören möchte [so kurz vor dem drölften bier, weil die einzige musikaliLokalität die dorfdisko ist, echt.], aber könnte man das vielleicht nicht in anwesenheit von unschuldigen [okay, 2 kundInnen schwärmten zeitgleich von ihrer zeit auf der eisbahn, die zählen nicht] und frisurunschlüssigen kunden tun, die gefesselt in haarabfallschutzanzügen mit nassen haaren sich nicht mehr wehren können, auch nicht vorm geschwätz der innung in persona: huah!°
[wer mitsingt | lacht, dem wird der buckel blau gemacht.]
wovon die rede ist
be.there.
be.cool.
be.unnahbar.
be.informed.
be.attractiveaspossible.
wo ist die neugier? der drang aus fehlern zu lernen? der wille zu bessern, sich und das andererseits, wo ist die schöne eigenart, die liebenswert macht und begehren weckt? wo ist die bescheidenheit, die liebe zu detail? wo ist hässlichkeit und dreck und staub? wo ist das gute, das schöne, die schreibe, das werk? wo ist das tun [gesättigt vom konsum]? wo sind meine leute da draussen?
[das war pauschalisiert; entschuldigt.]
various hater
ansonsten bringen wir gerne unser zeitumstellung geschädigtes kleinkind zu ihnen und in die obhut ihrer ach so werten atomuhr, auf das das ticken es beruhigt.
[gezeichnet ein elter.]
the last 30 seconds
das »nee, ne?« gefühl wegwischen statt es zu ertragen; gleich darauf verfiel ich in lob, in der guten hoffnung selbstbewußtsein zu stärken.
[lehren ist auch demut.]
nicht gewollt: mögen von dir
und wir dachten, wir hätten die profession schon entwickelt, also du. sachlich und menschlich korrekter, jedoch nicht distanzierter abstand gehört dazu. mehr und mehr verdeutlicht sich jedoch deine absicht durch mich [auch] dich zu platzieren, platz!hirsch. so, der rest erziehungssache.
[weird-status erhalten, zunächst.]
papiertiger
die gestalten. nutzen meine farbe – man müsste eine vision von zukunft, eine die klar weißmatt scheint und ist, nicht erweitern [das gleichnis vom bogen und den schnitzereien viel mir deutlichst ins gedächtnis.] – und schmücken damit, ich stelle klar und die verhältnisse her. ein szenario später dann blieb ich stecken in vielleichts und wenns und man müsste mals. ich binde auch schuhe, so als angebot?°
oh.
meierrr•sophiamandelbaum•herzscheiße•nachtwerfen•ruhepuls•
anmutunddemut•delphinehauen•oh, orinoco•annachillmaey•
someone.•milchkleid•lenecorso•dethjunkie•bisaz
(ich kenn einige von euch nicht mal beim namen.)