jungejunge [der gigant]
alte schule.
gestatten mein name ist.
entschuldigen kann ein impuls sein, manchmal.
//2009
ohne frage keine aufforderung. eine bitte und mehr noch, ein verlangen, zusammen an den händen fassend:
zu wenig: geliebter.
♥wort: atme!
farbe: sonnenhellgelb.
zustand: sommerjunge.
genügend: workaholic | erreicht.
film: als das meer verschwand.
buch: nachtflug.
gern+immer wieder: für menschen da sein.
viel zu oft: geschlafen.
wunsch: ein fahrrad, kein praktisches, ein schönes.
//und es kommt mir so vor als wenn dieses jahr länger als zwölf monate war: januar februar märz april mai juni juli august september und gleich dreimal oktober november dezember.
die etablierung der unordnung
15, ungeordnet.
001 allein auf der couch stelle ich jeden zentimeter mit zeugs voll; alles muss in reichweite sein. die mir liebsten dinge sind die am nächsten. 002 ich könnte sterben für einen mit italienischen esspresso-kaffee hergestellten bialetti-kaffee, dazu 1drittel aufgewärmte [nicht erhitzte | kochende ] vollmilch: der perfekte kaffee. 003 oftmals gefangen [♥] in farben+formen, herzlichst unterstützt durch musik. 004 einigetage schon wünschte ich, ich könnte mit den augen fotographieren. 005 der geruch sowohl alter, als auch neuer bücher wurde eigens für mich erfunden. 006 eine frau braucht nicht viel – eigentlich nur da sein – um in mir gestaltungsdrang zu wecken. 007 menschen kann ich nicht ausstehen, solange bis sie mir fehlen: dann liebe ich sie abgöttisch, solange bis sie mir auf die nerven gehen. 008 von anfang an wurde behauptet, ich könne nicht aus mir rausgehen; gelogen, nur allein und unter guten freunden geht das einfach besser. 009 blumen in vorgärten anderer passen viel besser auf meinen tisch. 010 ich würde gern spartanisch leben, bin dafür aber zu sehr lebemann und genußmensch. 011 ich tanze mit geschlossenen augen. 012 jede tageslichthelle minute des tages gehört mir, meist. wochenendig gern mit geschlafener sechsten stunde kombiniert. 013 ich kann von ziemlich weit weg die liniennummer des busses lesen. 014 ich mag es lang zu laufen. [muss mir nur noch angewöhnen die kamera mitzunehmen.] 015 bei frauen sehe ich zuerst auf die haut.
eines freundes schiff
eine postkarte, adressiert von der ecke blauländchenstraße – westhöchster, ffm [tiefstehende sonne]; darauf, in zunächst dringlich großer, später kritzelkleinkarierter hektischer handschrift:
schlafwirftwellen, er weiß es.
du solltest genau hier zuhaus sein und da, wo ich gestern war und stundenlang stand und – erinnerst du dich noch – diesen weg den wir ins feld malten mit dem staub unserer schuhe abzweigung um abzweigung um verästelung ergänzten; in die hohe frucht. brotkrumen, zwischen daumen und zeigefinger zerdrückt und geformt, warfen wir nicht ins korn, sondern stärkten uns daran. einen rückweg braucht man nicht. die sonne umkreiste uns rasend, während wir fast standen und doch nicht stehen bleiben konnten. dies ist dir und mir und du weißt doch, das du nicht alleine bist, das wir nicht umsonst die wege kennen; uns kennen und wie wir sie fürchten und liebendgern nur allzu leicht folgen. das weißt du doch.
oh.
meierrr•sophiamandelbaum•herzscheiße•nachtwerfen•ruhepuls•
anmutunddemut•delphinehauen•oh, orinoco•annachillmaey•
someone.•milchkleid•lenecorso•dethjunkie•bisaz
(ich kenn einige von euch nicht mal beim namen.)