nulleins

am fenster.

beobachtungen durch rahmenhandlungen, die trennen und wohl fenster heißen sollen.

1baumhaus zur see.

traute gebilde. sehe staub im ersten licht. fair! wirrungen der letzten nacht. über: verlasse das haus, finde etwas! wie liebe bleiben lassen, wie umarmende bäume – die könnten halten, bestimmt, wie auf wasser basierend glück; ob es nun das heraustreiben der frühjahrsstürme, auf wege, das windig fremdbestimmte weinen, das abhärtend eis [so oft soft!eis bis ich weich bin, bitte.] sein mag: es fehlt. der himmel dreht, die farben lau, aber warm, was mir lieber ist.

//hundreds – song for a sailor (in erwartung.)

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der regen wird wieder kommen. hast du herz? mut? gut, backen wir uns einen juni.

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letzt’ns

ausgemalt und festgestellt: es braucht mehr wimpel.

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zeze: fliegen

auf dem boden der tatsache. in der tat, schlafen unmöglich. das kinn in den handinnenflächen, blick weit/tief in wolkenflussgeschwindigkeit.

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HI!low

…und wir gucken in den ausschnitt himmel, den man von fenster aus sehen kann, verschämt – wie erwischt beim tagträumen mitten in einer sehr, sehr ernsten angelegenheit.

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vielleicht sollten wir schreien, vögelchen?

die last unserer generation ist ein laster. keine sünde, nur unser tod. wahrscheinlich.

es ist nicht mit arroganz, ignoranz | elitären gehabe erklärbar, es sind nicht die geltenden regeln, die umgangen, gar als schlichtweg nicht existent gelten, es ist nicht das nicht zuhören, nicht das fehlend konsequente lesen, auf das gegenüber eingehen, nicht allein die unart mit auswendig gelernten floskeln grundsolide ehrlichkeit hinaus aufs glatteis zu führen, nicht das isolieren der intelligenz und die systematische fütterung mit brot, blut und spielen, es reiht sich nahtlos ein in lüge, verrat+mord an ungeschriebenen gesetzen, ist fern von anstand, es ist unhöflich, es ist allumfassend, es zersetzt uns, es ist ein gift, das dieses laster real existent macht: der egoismus. //selbst damit ist es nicht zu fassen.

ich. //das ekligste aller subjekte, eines das wir mit stolz tragen sollten und demut, ein gift?

dies lehren uns entscheider, das gibt uns die bäckersfrau frei hause mit auf den weg, das trinken wir zum wach werden, das bestimmt arbeits-, kindergarten, lernalltag, das spürt der gedankengang, wenn er nicht verzweigen kann, weil er nicht wahrgenommen, gar ungeduldig unterbrochen wird vom gegenteil von kurz+prägnant.

vielleicht sollten wir schreien, vögelchen?

geliebte freiheit, erkämpfte! was bürden wir uns da auf? wie lange hält es noch, das fragile netz von gutmut, pflichtbewußtsein+unbekümmertem klein gehalten werden?

[doch: ich spürte loyalität heute. loyalität+anerkennung von jemand höheren, gleichgesinnten. er versteckt den zorn nur; fast möchte ich ihn kamerad nennen.]

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wearealldreamers

da ist ein licht das niemals ausgeht, die vergangenheit, die niemals passiert ist. vielleicht.

valley_of_death_04 by hidden shine

dinge, die dich gelegentlich verschwinden lassen:
eins
sagen wir da ist die unbequeme erkenntnis deine lungen wuchsen größer als jedes andere organ in deinem körper, und wie selbstverständlich nehmen sie dir den raum in deinem brustkorb. atmen ist jetzt der einzige wille deines körpers.
zwei
konkreter. du liebst: trotzig fügen sich menschen in dein selbstbildnis und erfahren ein ende, mit dem keiner wirklich gerechnet hat. du erkennst dich als geringster teil von ihnen. mit angenehmer herzgröße ausgestattet sind deine fehler ihre und umgekehrt, auf der turnschuhsohlenferse gedreht. sag’ mal STOP!°
drei
du sagst, du möchtest kein brötchen, doch das stimmt nicht. du möchtest, was jeder will. god bless, he’s the man of conviction. entschuldige bitte, kannst du… es ist alles wegen der lyrics.

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marchinmarch

das salz an der zigarette ist noch vom kochen. verliebt wohl. angewärmt, warm gehalten von aufstrebend leben. nicht nur lind im kopf, nein: rasend kaltblau der lauen nacht, durchbrechend hellgelb der forsythie [schlaf mit mir, strauch.], überufernd blendweiß spiegel tanzender flußoberflächen. das abhängig von/in licht. andererseits, die versteckte schleife, das formieren, das marschieren der überlegenden. ja, sie sind unzufrieden, einige voll wut. ein gutes zeichen. still! wende.

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ausdruck von gefühl; 12buchstaben [3worte]

das schicksal braucht stoppersocken! sie müssen nicht flauschig sein, nicht passen, gesetzt sollte nur der sitz sein. der abdruck am knöchel am ende eines langen tages sollte sagen können: es hat gehalten, die rutschig dielen der zeit, der schnelle kurswechsel, das schlingern, das auch mal den boden scheuern müssen, auf knien, das fest stehen im gerbend wind der schlechten nachrichten und noch mehr müssten die stoppersocken leben aushalten.

wenn dich nachrichten einst gekannter menschen erreichen, wühlt es zuerst im kopf. erinnerungsstränge, erlebtes, sogar gepaart mit gesagtem, erlachten, zugeprosteten, gehörten worten. worte, erlebte erfahrung, all dies nicht mehr. das ist hart, das wie auch. du standest nicht nah, zu fern, im anbetracht der unfähigkeit kommunikation zu betreiben. du tröstest, es bedrückt, es sind die einfach worte, die zählen, die einfach gesten reichen vollkommen aus. das weißt du nicht, du spürst es einfach. halten. hinterher gibt es nicht, soviel ist euch dann sicher. es geht weiter, aber es fehlt etwas unbestimmtes bestimmtes. unterstützung im organisatorischen, abläufe, geplant, gehalten, geprüft, kaum diskutiert: eine notwendigkeit. helfen auch dort wo man nicht kann. verdrängungstheorie konfrontation.

klar, das leben. fuck!° ist kein hinterhof, nicht mal der weg dorthin, es ist ein t-shirt, so blöd wie es klingt. nicht gut gewebt, mit einer qualität, die der berührenden hand schmeichelt, der druck ist nicht fein, vielmehr: hat sich gewaschen, das ausgewaschen, es ist nicht schwer, es ist nicht in form, informiert nicht das gegenüber von wohlfein gewählten geschmack im kessen spruch, am puls der zeit; nein, es ist schäbig. leicht, rissig, der ketchupfleck unten an der ecke spricht, obwohl du gar keinen ketchup magst, das brandloch eines idioten hinten am nacken ebenso, der bund flattert flapsig. du weißt, es ist alt, das leben. du weißt, es erfindet sich im kuss der liebenden stets+ständig neu. du kannst kaum noch die farbe definieren, doch du weißt, es ist dein verdammtes lieblings t-shirt. es hängt in der dusche zum trocken und morgen wirst du es wieder überstreifen.

ooo

hear hier.

du willst nicht erklären. du willst nicht bereit sein. ein kippe verschenken, angezündet, wär noch drin. eigentlich möchtest du nicht angesprochen werden. an der wand lehnen und träumen. an der wand lehnen und das gesicht in der sonne. an der wand lehnen und die arme verschränkt. keine erklärung, keine flucht, keine indianer. möglichkeiten ergeben sich nicht, sie sind in dir und dort gut aufgehoben. ein aufheben machen! was für dich, was bleibendes, wie dieses an der wand lehnen, träumen, das gesicht in die sonne und die arme verschränkt halten. eben. auf die elementarste, die mutter aller fragen, zurück zum wundern: wer bäckt steine, wieso kann dieser, in teile geklopft so wohlfein zeichnen, spuren hinterlassen, der untergehenden sonne gleichen? wieso? weshalb? warum? du willst nicht erklären, du willst nicht bereit sein, du willst wissen. wissen+wundern. hinter fragen, da auf dem weg, die straße, das fortführend weiß auf tiefschwarz, überall, hinter hinterfragen fängt die liebe an.

an der wand lehnen und träumen.
an der wand lehnen und das gesicht in der sonne.
an der wand lehnen und die arme verschränkt.

//heavily inspired by aylineayline.

ooo
0 Wald
1 Betragen
2 Wandel
3 Revolte
4 Über See
5 Vertrauen
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