//vergangen ist getaner fortschritt

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blogoscoop minted too folge dem weißen kaninchen
 
ich mag den to01
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am fenster

beobachtungen durch rahmenhandlungen, die trennen und wohl fenster heißen sollen.

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11 Mar 10

//es geht immer weiter und weiter. alle raus hier!

du kannst fragen und löchern und abgehen. du kannst sehen und streicheln und schweigen. du kannst mühen und fassen und weinen. du kannst kirschen und essen und verzicht. du kannst lesen und himmeln und liegen. du kannst strahlen und sonnen und energie. du kannst reiben und auf und zuhören. du kannst blumen und blühen und anfassen. ein herz. du kannst stehlen und mirácoligewürzmischen und zusammen. du kannst verstehen und fahren und buchstabiermirlkw. du kannst.

to01 in am fenster um 10:57 uhr. 0°celsius  t

au revoir

09 Mar 10

wenn das warten fern von geduld ausharren wird, wenn das stete auf dem sprung ein am abgrund leben wird, weil überspanntes muskelmaterial zitternd kippt, wenn das wärmen an mit heißgetränk gefüllten tassen notwendig und heiße atemwolken verhasst werden, wenn jacken schwer ertragbar werden, schlaf nicht leicht, sondern immerdar, ist es zeit für geschichten.

unterjährig, erinner dich: der schwere duft der tödlich giftigen engelstrompete, die doch so schön aussieht. draussen, vorm balkon, hinter der balustrade kämpfen die bauern mit der nacht. vor 2 stunden noch in ausgehend flammend hitze: das korn wog schwer im aufgebot, dennoch das leichte beige, zerschnitten fein in mähdrescherliebe, messerscharf der dunst der hinterlassenschaften, die begebenheit ein gutes. lachend möchtest du den schwitzenden, aber glücklichen händen ein großes glas wasser reichen, danach ein herbes bier. er möge erzählen, wie wird die ernte? erinner dich, wie flieder blüht, wie er sich jedes jahr bemüht, den vollfrühling auszustechen, wie er sagt, seht her, die herrlichkeit, der überschwang/der mut, bin ich. erinner dich an steineskälte, die der bäche, die zehen spielen selbst mit kleinsten wellen, der wanderbursche schatten jagt dich nicht, doch stetig prostest du ihm mit himbeerbrause zu.

//es ist kein warten, das dich dort am fenster hält, vielmehr ein langes willkommen heißen.

to01 in am fenster um 08:43 uhr. 0°celsius  t

1baumhaus zur see.

08 Mar 10

traute gebilde. sehe staub im ersten licht. fair! wirrungen der letzten nacht. über: verlasse das haus, finde etwas! wie liebe bleiben lassen, wie umarmende bäume – die könnten halten, bestimmt, wie auf wasser basierend glück; ob es nun das heraustreiben der frühjahrsstürme, auf wege, das windig fremdbestimmte weinen, das abhärtend eis [so oft soft!eis bis ich weich bin, bitte.] sein mag: es fehlt. der himmel dreht, die farben lau, aber warm, was mir lieber ist.

//hundreds – song for a sailor (in erwartung.)

to01 in am fenster um 15:06 uhr. 0°celsius  t

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05 Mar 10

der regen wird wieder kommen. hast du herz? mut? gut, backen wir uns einen juni.

to01 in am fenster um 08:59 uhr. 0°celsius  t

letzt’ns

01 Mar 10

ausgemalt und festgestellt: es braucht mehr wimpel.

to01 in am fenster um 16:30 uhr. 0°celsius  t

zeze: fliegen

27 Feb 10

auf dem boden der tatsache. in der tat, schlafen unmöglich. das kinn in den handinnenflächen, blick weit/tief in wolkenflussgeschwindigkeit.

to01 in am fenster um 12:28 uhr. 0°celsius  t

HI!low

25 Feb 10

…und wir gucken in den ausschnitt himmel, den man von fenster aus sehen kann, verschämt – wie erwischt beim tagträumen mitten in einer sehr, sehr ernsten angelegenheit.

to01 in am fenster um 16:59 uhr. 0°celsius  t

die last unserer generation ist ein laster. keine sünde, nur unser tod. wahrscheinlich.

es ist nicht mit arroganz, ignoranz | elitären gehabe erklärbar, es sind nicht die geltenden regeln, die umgangen, gar als schlichtweg nicht existent gelten, es ist nicht das nicht zuhören, nicht das fehlend konsequente lesen, auf das gegenüber eingehen, nicht allein die unart mit auswendig gelernten floskeln grundsolide ehrlichkeit hinaus aufs glatteis zu führen, nicht das isolieren der intelligenz und die systematische fütterung mit brot, blut und spielen, es reiht sich nahtlos ein in lüge, verrat+mord an ungeschriebenen gesetzen, ist fern von anstand, es ist unhöflich, es ist allumfassend, es zersetzt uns, es ist ein gift, das dieses laster real existent macht: der egoismus. //selbst damit ist es nicht zu fassen.

ich. //das ekligste aller subjekte, eines das wir mit stolz tragen sollten und demut, ein gift?

dies lehren uns entscheider, das gibt uns die bäckersfrau frei hause mit auf den weg, das trinken wir zum wach werden, das bestimmt arbeits-, kindergarten, lernalltag, das spürt der gedankengang, wenn er nicht verzweigen kann, weil er nicht wahrgenommen, gar ungeduldig unterbrochen wird vom gegenteil von kurz+prägnant.

vielleicht sollten wir schreien, vögelchen?

geliebte freiheit, erkämpfte! was bürden wir uns da auf? wie lange hält es noch, das fragile netz von gutmut, pflichtbewußtsein+unbekümmertem klein gehalten werden?

[doch: ich spürte loyalität heute. loyalität+anerkennung von jemand höheren, gleichgesinnten. er versteckt den zorn nur; fast möchte ich ihn kamerad nennen.]

to01 in am fenster um 20:43 uhr. 2°celsius  t

wearealldreamers

20 Feb 10

da ist ein licht das niemals ausgeht, die vergangenheit, die niemals passiert ist. vielleicht.

valley_of_death_04 by hidden shine

dinge, die dich gelegentlich verschwinden lassen:
eins
sagen wir da ist die unbequeme erkenntnis deine lungen wuchsen größer als jedes andere organ in deinem körper, und wie selbstverständlich nehmen sie dir den raum in deinem brustkorb. atmen ist jetzt der einzige wille deines körpers.
zwei
konkreter. du liebst: trotzig fügen sich menschen in dein selbstbildnis und erfahren ein ende, mit dem keiner wirklich gerechnet hat. du erkennst dich als geringster teil von ihnen. mit angenehmer herzgröße ausgestattet sind deine fehler ihre und umgekehrt, auf der turnschuhsohlenferse gedreht. sag’ mal STOP!°
drei
du sagst, du möchtest kein brötchen, doch das stimmt nicht. du möchtest, was jeder will. god bless, he’s the man of conviction. entschuldige bitte, kannst du… es ist alles wegen der lyrics.

to01 in am fenster um 21:27 uhr. 0°celsius  t

marchinmarch

17 Feb 10

das salz an der zigarette ist noch vom kochen. verliebt wohl. angewärmt, warm gehalten von aufstrebend leben. nicht nur lind im kopf, nein: rasend kaltblau der lauen nacht, durchbrechend hellgelb der forsythie [schlaf mit mir, strauch.], überufernd blendweiß spiegel tanzender flußoberflächen. das abhängig von/in licht. andererseits, die versteckte schleife, das formieren, das marschieren der überlegenden. ja, sie sind unzufrieden, einige voll wut. ein gutes zeichen. still! wende.

to01 in am fenster um 18:33 uhr. 0°celsius  t

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