öffnet im april, wobei mai realistischer wäre.
wir fangen an wo wir enden. selbst der ausgestreckte arm, selbst das zusätzlich vorn dran willen angebunden reicht nicht ran. der wunsch, ganz genau da fangen wir an, definitionssache. dazwischen orchestrale manöver lebensfreude.
als ob man sich dies aussuchen können wollen würde, die wünsche, die abnahme der entscheidung auf den wegen dorthin und das leben dessen; ist balsamlike und wird auch so aufge~ und getragen. zeitweise mit stolz. so fällt man denn entscheidungen und in orte ein und lächelt, weil es sich gut anfühlt, und stopft unmut und wille in die taschen der übergangsjacke.
du hast es auch.
‘komm, lass uns nach genua fahren, liebling.’ – gustav
du hast es auch. bei dir. [ausdrucken. an eine graue wand kleben. (ausmalen.) fotographieren.]

zu ernst. respektable innenabstände, wissens. zu ernst, äußerlichkeiten gegenüber, verliere ich mich seit menschengedenken in menschenunkenntnis, konkreter deren augen. ich kann sehnsüchte sehen, sex riechen, seltsamkeit in einem bett aus scham ausmachen, redseelige zu den teufeln ihrer eigenen stille, dem nicht-wort, bringen, ihrer angst, dabei lächeln und verstehen. dies alles ist nicht nett und nicht so gemeint. ich bin der junge der fragen stellt. der ungefragt, ohne frage, in frage stellt. zu ernst, dabei meist stumm.
profan+gesten
der luftkuss, an sich ein recht haltloses gebilde, verlässt das haus mit dir. der sog der schließenden tür nimmt ihn mit raus, auf wege, straßen, flure, setzt sich vielleicht mit dir. lässt mich stehen, berührt und nimmt mich doch nicht mit. ich halte durch, auch ohne.
kurzstrecke
[make a wish.]
es sind gänsehauttage. das wetter spielt ‘wünschdirwasdudrausmachst’, wird aber nicht erfüllend genug, um dich ausführen zu lassen. kurz+bündig, hinterm vorhang, den du mit raus genommen hast, da fliegen die träume. hinterland in der hinterhand. danke, glor- und siegreicher fantastsinn.
etwas aus: nichts machen.
‘in den zügen begann man, um sich zu retten, zu lesen.’
paarweise lichter geschwindigkeitsentzug. male einen punkt vor dich und versuche einen tag lang ihn nicht zu übertreten, falls doch, ihn nicht aus den augen zu verlieren, wenn du weiter, schneller, höher, weg gehen solltest, erinnere dich an ihn, das nicht: nicht vergessen! die angst, allmächtig rotierend perversion, festgelegt und reglementiert und manifestiert und beruhigend in kleine, feine, weil zählbare tortenkuchenstücke eingeteilt, in den runden scheiben zeitmesser integrierte tortenkuchenstücke, vermenschlicht in uhrgestalt hetzt. was wäre wie wild einen fixen punkt suchendes augenpaar ohne sie, wer weiß ob sie aufzuhalten das ist, was getan werden muss – wenn du dann anfängst, wo fängt es an? festgesetzt an gestriffener landschaft: geschwindigkeit. haltlose gedankenflut, eingeteilt in abzuarbeitende probleme, deren lösungen mitnichten das heilt was wirklich helfen würde… abgeschwiffen: geschwindigkeit.
//ach. komm doch mal runter, dann komm ich runter mit dem king.
.
//es geht immer weiter und weiter. alle raus hier!
du kannst fragen und löchern und abgehen. du kannst sehen und streicheln und schweigen. du kannst mühen und fassen und weinen. du kannst kirschen und essen und verzicht. du kannst lesen und himmeln und liegen. du kannst strahlen und sonnen und energie. du kannst reiben und auf und zuhören. du kannst blumen und blühen und anfassen. ein herz. du kannst stehlen und mirácoligewürzmischen und zusammen. du kannst verstehen und fahren und buchstabiermirlkw. du kannst.
au revoir
wenn das warten fern von geduld ausharren wird, wenn das stete auf dem sprung ein am abgrund leben wird, weil überspanntes muskelmaterial zitternd kippt, wenn das wärmen an mit heißgetränk gefüllten tassen notwendig und heiße atemwolken verhasst werden, wenn jacken schwer ertragbar werden, schlaf nicht leicht, sondern immerdar, ist es zeit für geschichten.
unterjährig, erinner dich: der schwere duft der tödlich giftigen engelstrompete, die doch so schön aussieht. draussen, vorm balkon, hinter der balustrade kämpfen die bauern mit der nacht. vor 2 stunden noch in ausgehend flammend hitze: das korn wog schwer im aufgebot, dennoch das leichte beige, zerschnitten fein in mähdrescherliebe, messerscharf der dunst der hinterlassenschaften, die begebenheit ein gutes. lachend möchtest du den schwitzenden, aber glücklichen händen ein großes glas wasser reichen, danach ein herbes bier. er möge erzählen, wie wird die ernte? erinner dich, wie flieder blüht, wie er sich jedes jahr bemüht, den vollfrühling auszustechen, wie er sagt, seht her, die herrlichkeit, der überschwang/der mut, bin ich. erinner dich an steineskälte, die der bäche, die zehen spielen selbst mit kleinsten wellen, der wanderbursche schatten jagt dich nicht, doch stetig prostest du ihm mit himbeerbrause zu.
//es ist kein warten, das dich dort am fenster hält, vielmehr ein langes willkommen heißen.
oh.
meierrr•sophiamandelbaum•herzscheiße•nachtwerfen•ruhepuls•
anmutunddemut•delphinehauen•oh, orinoco•annachillmaey•
someone.•milchkleid•lenecorso•dethjunkie•bisaz
(ich kenn einige von euch nicht mal beim namen.)