Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?

Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?

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Jegliche Bewegung widmen: In Liebe für - »Wie war noch gleich Ihr Name?«

Ich kann mich nicht erinnern je so gleichgültig gewesen zu sein, und gleich gültig - hier bin ich, und jetzt bin ich, ich bin der Einsatz und das Spiel. Und gleichzeitig so gierig als wenn ich Säufer wär oder Seemann und mich ertränke, im Meer, weil ich nicht genug kriegen kann.

Andererseits: Geschichten. Ich lese in der Weltgeschichte herum, sauge auf und fresse in mich hinein was andere Leben nennen oder nannten, was Fiktion vielleicht ist: das Blut, das die Mücke zur Anzucht ihrer Larven braucht. Ich bin Mutter. Ich pflege und halte. Ich bin Vater und Mann, gierig, geil und bescheiden im Sieg. Ich bin es leid. Müde gar. Runderneuerte rieselnde Ruhe mich, wenn ich still stünde? Kann ich noch?

Es kann schon sein, dass ich in Gedanken Bleistiftstriche treffe, die, aufgetragen auf Papier, mildern würden, Wellen ergäben, einen vor Stille fast dreisten kleinen See in einem abgestorbenen Wald, weil Herbst oder Winter war. Ich grüße dann. Frohgemut, weil ich weiß, ich lebe und liebe noch. Ich muss einfach mal wieder kürzer treten, Atem einholen wie Milch zum Kaffee, obwohl ich Tee vorziehe, wenn ich alleine bin oder in Gesellschaft stumm und angenehm schweigsam sein kann. Langzeitbelichten des Nachts einen Baum, ein Haus rundherum, einfach nur weil er da ist. Und ich. Die Sterne. Zucker trümmern.

P.S.: Entschuldigt. Der Text ist zu lang. Ich hatte keine Zeit.

. Kategorie Betragen. Tag Zeittotschlaeger.

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