Achtgeben,
das neue Highfiven.
Ein Freund1

1 — to:nulleins

Gedanken eines womöglich ebenso fehl am Platz Seienden.

In einem vom Kapitalismus verlassenen Hotel.
Es ist alt und es war mondän. Es hätte genauso gut Sommer sein können. Die Farben der reichlich mit staubgrauen Stuck verzierten Wände blättert ab und bildet Muster, die Wandbilder, dargestellte Geschichten sein könnten. Samttapeten hingegen gibt es nur wenige. Unters Dach! Fingerspitzen tippen, Füße tappen, einige Gebäudeteile hat selbst das Licht verlassen. Tipp-tappen im dunkeln, deine warme Haut, ich kann sie durchs Schwarz ausschwärmen spüren und riechen. Moos fühlen und tropfende Wasser hören. Es würde mich nicht wundern, hier Pferde anzutreffen. Galoppierndes Haar, deins? Wieviele Königreiche gewann ich? Hunderte Autobahnen, streifende Hände unter der Decke, deinem Kleid, paarweise Lichter wandern über die Wand. Liege ich im Bett meiner Großmutter und kann nicht schlafen? Ist es Nacht, fahr'n die Autos noch? Taumeln gar, aneinander. Vom leichten Wind bewegte, verspiegelte Schranktüren, Reste davon. Reden wir nicht vom Tageslicht! Wenn man nur alle Möglichkeiten zur Reflexion benutzt, steht da ein weiß-güldener Spiegelsaal, stehen da jungen Birken durch das offen geblitzte und verstürmte Dach, steht da keiner von uns barfuß allein. Unsere Augen treffen sich. Der Träger deines Kleides ist verrutscht. Wie so oft verschwimmt alles vor meinen Augen. Wir sehen uns stumm und still die samtweiche Sonne an, wie sie auf nichts Neues fällt, und wissen darum. Und lassen sie steigen, dabei über unsere Körper steifen. Seemannsarme, Streifenshirt sonnendurchdrungene Haut. Wärme und Atem, gleichmäßig verteilen, mit Küssen benetzen. Die glitzern so schön auf der Hautstelle, orangerot die Lider, geschlossenes Blinzeln.

Brot, frisch vom Leib, unsere Anziehsachen als Tisch, mit den Zähnen reißen, Sommeräpfel wie spitze Brüste küssen, Wasser aus den Lippen. Trunktrank.

entzündlich:
Mein Gesicht gezeichnet in deinen Bauch, deine Schenkel, deinen Hals. Schlaf streifen. Diese menschlich Münder. Man könnte es Kuss nennen, würde dem nicht gerecht. Es geht so tief in dich.

. Kategorie Uebersee. Tag -----.

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