Achtgeben,
das neue Highfiven.
Ein Freund1

1 — to:nulleins

An: für sich (sein)

Ok, alles ist tot. Abgefunden. Wer sucht schon vergrabene Käfer, erstarrte Zwiebeln Fische, gräbt Zwiebeln aus, wollte nur noch ihnen sehen, sicher gehen, deckt sie liebevoll wieder zu, hält Knospen, flaumig oder voll geschmiert mit Harz, Hände hin, zum daran Wärmen? Einige, ich, sie, wir nicken uns kaum merklich zu, wenn wir uns sehen. Alles ist tot, damit wollen wir beginnen.

Bevor ich einschlaf', bleib ich lieber auf. Die Nacht, Geliebte! Am Fenster stehen, auf'm Balkon, unter den Sternen oder Birken stehen. Sture Straßenlaternen, antworten nicht. Straßenszenen, Bordsteine, ein Lokal, aus Fenstern fällt das wenige Licht auf im Gespräch zertretene Zigarettenstummel. Erregt rote Wangen, dabei ist es der Wind. Wir rücken näher zusammen, wenn es dunkel ist, wir Menschen. Dann sitzen wir an Eichentischen, liegen halb in Polstern oder lümmeln unbequem, aber wahr und stellen ein Wort nach dem anderen auf die Beine, für das Gegenüber, mit dem Gegenüber, einig, manchmal auch gegen das Gegenüber. Hauptsächlich mit. Wir sind selber eines.

Spiegeln sich zwei, lass sie — sie tun sich gut! Kühl und dunkel ist's, kaum Früchte zu verteilen. Was soll's? Ich bin gern für mich, und ich bin gern zusammen mit jemanden für uns. Bis es beginnt und der junge Frühling all dies sprengt und über die Felder und Straßenfluchten verteilt. Dann sind wir noch mehr. Wir werden alle sein.

. Kategorie Wandel. Tag -----.

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