Achtgeben,
das neue Highfiven.
Ein Freund1

1 — to:nulleins

Wir hatten von nichts eine Ahnung.

Spätestens kommenden Samstag werden wir uns blutig geschlafen haben. Unsere Schwäche abgelegt werden wir wach und gedankenschwanger sein, gehen, womit, wohin, auch immer. Umtriebig wird mit uns auf den Dachpfannen liegen, auch oder gerade weil die übel dicke Übergangsjacke drückt, die Kapuze das Kissen ist, das man uns nachsagt, das wir gar nicht brauchen, hier am Ende aller Tage.

Unterdessen in der S-Bahn sitzen. Ich möchte nicht mein ganzes Leben lang ernst sein, aber wahrscheinlich habe ich keine andere Wahl, es liegt mir einfach. Streift das Draußen, spiegelt sich vielleicht das fahle Sonnenlicht eines Stadtteil im Fenster. Ich sehe gern aus Fenstern. Es fühlt sich so an als säße ich in einem Bild. Ein Bild, das betrachtet wird oder nicht, hängt und fährt aus. Eine zweite Bahn aus der Gegenrichtung. Das Echo ist immer auf der anderen Seite. Eine Ebene Reflektion mehr. Zwei Fenster weiter sitzt eine brünette Frau, vermutlich über ein Buch gebeugt. Sie lächelt ihr vermutetes Buch an. Mein gerahmtes Bild lächelt ihres an.

Langer Weg, von Zuhause weg, verloren auf einem Acker.

Mit beiden Beinen, knietief im Schoß dieser Frau. Beckenheben. Mit beiden Daumen zeitgleich aufgeblätterte Scham. Nicht meine Lippen setzen an, meiner Kehle dürstet. Roter Nacken.

. Kategorie Revolte. Tag -----.

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