Achtgeben,
das neue Highfiven.
Ein Freund1

1 — to:nulleins

Alles ist brutal, alles ist helllicht.

Kleine Haut, klirrt klar, tiefer brummt der Ton der Berührung. Erregung, Gier, steigern, unermesslich — platzt, entspannt. Windsonne, Gedanken machen, Sonnenwind. Kleinigkeit, zu sagen, Regentropfen stellen sich auf meine Schultern, meinen Brustkorb, meine Stirn, sammeln sich in Augenhöhlen, zu sagen, sie kühlen ungemein. Sie verprügeln mich. Sie sagen: »Komm' endlich zur Ruhe!«

Du sagst: »Kunst ist Entspannung.«
Ich nicke und verstehe nur halb.
Du sagst: »Angenommen du saßt den ganzen Tag am Rechner. Ob du nun nachdachtest oder tatsächlich programmiertest. Dein Hirn ist eingeschliffen, dein Körper obendrein. Auf die Aufgabe fokussiert. Sie gewöhnen sich im Laufe des Tages an die Tätigkeit. Entspannung ist Abwechslung. Liegst du nun und zeichnest, schreibst, hörst oder tanzt exzessiv, es ist genau genommen egal, was du tust, solange es nicht das ist, was du den ganzen Tag gemacht hast, entspannt es dich. Spazieren gehen ist entspannend, weil wir viel zu viel sitzen.«
»Spazieren ist keine Kunst!«, sage ich und korrigiere mich augenblicklich: »Spazieren gehen ist Kunst, keine hohe, aber Kunst. So wie wir es betreiben mit Sicherheit.«
»Wind auf der Haut. Die Nase, die Ohren ausklappen, umher schweifende Augen, anfassen, prüfen, sprechen, schleichen, rennen, Atem einholen, über den Feldern, sein.«
»Du sagst es.«

(gekürzt)

. Kategorie Betragen. Tag ausreichend.

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