Achtgeben,
das neue Highfiven.
Ein Freund1

1 — to:nulleins

›Wir beginnen mit dem Stück
Angeschossen.‹

Sobald eine Person den Raum betritt wird das Gespräch anders. Die Blumen Frankreichs, Feueraugen, schwere See, sicherer Glanz, hebt die Stimme leicht, unmerklich weicher gefärbt, steigert Mittelpunkt sein, sucht, sehnt, sieht winzig kurz ehrlich verletzlich aus, findet sich nicht in der Person und zu sich selbst zurück, aber anders, verändert. Eine Spur enttäuschter, stolzer, beherrschter. Derart menschliche Beziehungen, ich wünschte sie könnte(n) sich fallenlassen.

Wir waren zwei. Abgeschlossene Systeme mit ziemlich beschränkten Möglichkeiten sich auszudrücken. Wir vertrauen. Wir verändern uns, wechselseitig. Nicht zu unserem Ungunsten. Umgang so zart, ab und an bleiben wir wie Angeschossen liegen, nur um uns im nächsten Moment zu fragen »Kannst du Aufstehen? Wir müssen weiter!« Sicher, es ist nicht immer einfach, die Umstände den Umstehenden erklären, der Anspruch zu Schönen, das Urversprechen, einfaches Leben, einfachster Art zu führen, zurückgezogen, weltoffen, immerdar ansprechbar, obwohl das unser wundester Punkt, unser offener, stets neu zu schlagender Kampf ist — wir reden miteinander. Stumme Gestik, Mimik, leichte, kaum wahrnehmbare Bewegungen, nackt im dunklen Wohnraum des frühen Herbst oder am Abendbrottisch oder stundenlang, mit stur starr ins Nichts fokusierten Augen die Seele vom Leib oder weil es so schön ist, gerade jetzt, gerade hier, den Augenblick des Staunens, jedweder Gefühle teilen. Wir verändern uns, wechselseitig. Gut.

. Kategorie Vertrauen. Tag Zwischenmenschen.

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