< grmpf. wolken [und darunter]
streusalz ist aus. schlitten sind aus. sonne ist aus. reden ist auch aus. nur, das verschwendeten wir. außerordentlich gut+gerne machen wir das wieder.
was man immer wieder vergisst: probleme machen sich köpfe. sie finden sowieso statt, finden einen kopf, nisten sich dort ein und ehe wir uns versehen, liegen wir nachts wach und grübeln grübchen ins kissen.
angenommen wir teilen probleme, sprechen spuckend das aus, was quer liegend in magen/darm und sonstigen trakten nächtlicher mondbeleuchtung so absurd groß wirkt, reden von leib+seele, lächeln ob des geringsten aller anzunehmenden widerstände des wiederlings gedankenteufelei und dessen von flüchen begleiteter geburtsvorgang, dessen tod, mögen wir. wir kommen nicht umhin es gut zu finden. dieses reden, es ist leicht. leichter noch danach.
angenommen wir sind zuhörer, zuseher, gutzureder, anteilnehmer einer solcher begebenheit. wir sitzen auf teppichböden, lösen, hören, und sehen zu und reden und unterstützen und gut da zu zureden, ist es nicht ein leichtes, eigene probleme für nichtig zu erklären? messen wir nicht, können wir leid messen? ist das rechtens? es hilft jedoch, beruhigt gewissen in maßen, noch viel mehr natürlich den problemanten doch irgendwie helfen zu können, das einfache, die lösung: reden.
//jedem sein reden [als recht] UND jedem sein zuhören [als pflicht]

1
oich bin pflichtbewusst.
-mainzelmaedchen
2
oich mir meines rechts nicht immer.
-to01
3
oschweigen als option ist auch nicht immer zu verachten.
-me.
4
oeine mir liebe option, fürwahr.
-to01