< . vielleicht sollten wir schreien, vögelchen?
die last unserer generation ist ein laster. keine sünde, nur unser tod. wahrscheinlich.
es ist nicht mit arroganz, ignoranz | elitären gehabe erklärbar, es sind nicht die geltenden regeln, die umgangen, gar als schlichtweg nicht existent gelten, es ist nicht das nicht zuhören, nicht das fehlend konsequente lesen, auf das gegenüber eingehen, nicht allein die unart mit auswendig gelernten floskeln grundsolide ehrlichkeit hinaus aufs glatteis zu führen, nicht das isolieren der intelligenz und die systematische fütterung mit brot, blut und spielen, es reiht sich nahtlos ein in lüge, verrat+mord an ungeschriebenen gesetzen, ist fern von anstand, es ist unhöflich, es ist allumfassend, es zersetzt uns, es ist ein gift, das dieses laster real existent macht: der egoismus. //selbst damit ist es nicht zu fassen.
ich. //das ekligste aller subjekte, eines das wir mit stolz tragen sollten und demut, ein gift?
dies lehren uns entscheider, das gibt uns die bäckersfrau frei hause mit auf den weg, das trinken wir zum wach werden, das bestimmt arbeits-, kindergarten, lernalltag, das spürt der gedankengang, wenn er nicht verzweigen kann, weil er nicht wahrgenommen, gar ungeduldig unterbrochen wird vom gegenteil von kurz+prägnant.
vielleicht sollten wir schreien, vögelchen?
geliebte freiheit, erkämpfte! was bürden wir uns da auf? wie lange hält es noch, das fragile netz von gutmut, pflichtbewußtsein+unbekümmertem klein gehalten werden?
[doch: ich spürte loyalität heute. loyalität+anerkennung von jemand höheren, gleichgesinnten. er versteckt den zorn nur; fast möchte ich ihn kamerad nennen.]
1
oStarkes Wortschlagen. Tut weh und macht blaue Flecken. Und wirkt nach. Ziemlich großartig, mein Lieber. Bisaz
-Bisaz
2
odas herzenssachen immer ausschlagen müssen. //danke.
-to01