unterm schnee

morgen schon wieder kindergarten.

das getrunken wasser birgt hoffnung, bevor die ruhe die panik übertönt bedecken scharfscharze A4-blätter den himmel. das kind zeichnete punkte auf sie, so unvollständig sanft, unruhig wie es nur kinder können, sterne sollte ich sie nennen. ernst+gemeint in ihren augen. groß der fuß, der hinaus trägt, was auch nicht anders ist: hier flutet, tropft licht gar auf muntere, augen lichten sich im gründen der beweggründe. die tannen strahlen das hellgrün angestrahlter tannen. kraft des nichtwissens, wieder besser handeln, dieses erziehen, das was sie uns später zum vorwurf machen, das ist das, was wir nicht besser, somit perfekt können. rabauken+trompeten, der auftrag, so klar wie einfach: mach ein mensch aus mir, ich liebe. was für das leben eigentlich ausreicht. das ist gut. was wir lehren ist ‘getrunken wasser birgt hoffnung’, und unterm schnee wächst der sommer aus dreck.

/deck mich zu, ja?

unterm schnee

0 Wald
1 Betragen
2 Wandel
3 Revolte
4 Über See
5 Vertrauen
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