nulleins

Jetzt sag schon!

Unten mit dem König. Diese Seite oben.

Kalt und unklar. do not forget.

Nie. An der See.

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oh. mein me.

[audio:03 Oh Mein Me.mp3]

sammeln sie anweisungen? ich auch. so ergiebig, ein erquickender zeitvertreib. neulich erst fand ich ein wunderschönes exemplar: ‘seh’n sie zu!’ und ich sah und zwar zu. gestern dann ‘erklären sie sich!’ und schließlich, gegen abend, ‘finden sie eine lösung!’. sie erkennen mein problem? sicher, natürlich können sie das. sie sind ja nicht dumm. dieses vermaledeite ausrufezeichen. da, schon wieder. rufe? wen denn, warum und wenn er | irgendjemand – weil mit sicherheit kann ich nicht sagen, ob er oder sie nicht vielleicht doch gemeint sein könnte – wenn dieser jemand antwortet, was soll ich dem denn sagen? natürlich finde ich lösungen, dafür werde ich bezahlt, selbstverständlich erkläre ich mich, meine beweggründe, meine person | entscheidungen und mit absoluter sicherheit werde ich zusehen, dass ich mich beeile, weil – richtig – auch dafür werde ich bezahlt. achtung, these: die gemeine anweisung ist unnütz. schlicht, unmöglich formuliert und einzig existenzberechtigt aufgrund der tatsache, dass derjenige, der sie ausspricht, weisungsbefugt ist. das ist nonsens! tausende anweiser ohne entscheidungen auf einen empfänger? nochmal: das ist nonsens! ich beuge mich dem nonsens, nonchalant wie till eulenspiegel: gern, lächelnd, offen feixend. wo ich ihm begegne, beginnt er mich zu hassen, weil ich – wie viele andere auch – neben anpacken können+sachverstand, genügend herz auf der zunge und wortgewalt besitze, ihm den spiegel vorzuhalten und leere worthülsen, auswendig gelernte todschlagargumente und unverstand sich selbst entlarven lasse. ach, es ist ein abenteuerlicher spaß simplicius zu sein.

ooo

nur1wort

tagesdecke.

ooo

the space (between)

auf laken quakend liegen, nackt. die decke, der schwere mond, den zu grüßen es gilt. lautstark lachen. sein ist verblüffend. auf autopsieberichten, wenn wir denn just stürben, erklimmt das ‘i like to know you’ eine der oberen plätze.

//um 1bisschen abstand zu gewinnen komm ich dir näher – richtig, ausspannen hält uns nicht von uns ab.

ooo

nur das noch.

lass es fallen, lass fallen, fall!° den reinfall einfordern. gott mag bitter sein, klirrkalte winter verteilen, doch abhängen kann ich, wie er. also lass mich fallen, werter herr. das bett, das fein glitzernd gold der forsythien, das reine schatten spenden der kastanienblätterwälder, fast gemacht, den rest – mit verlaub – mache ich mir selbst zurecht.

lügen. immer schön lügen. das zeigt wie perfide zeit eigentlich ist. der junge morgen und ich, wir zogen uns heute schnellstmöglichst an [sicherlich] und kurz darauf vom balkon zurück: das gebrüll der singvögel, heiser taten sie uns leid. warum ist eigentlich klar stellen so schlecht angesehen? es ist doch nur sonnenlicht und offensicht! ich könnte mich zur seite stellen. mit geschloss’nen augen und flattern in den armen. meist behaupte ich dann steifenherzens ich könne gar nicht weinen. ginge gar nicht, lief nur so.

dein stets ist schön. unangefochten weiche wärme in haut.

ooo

dear mr. wwwwolf.

das ding mit dem zähne und zeigen und wann besser verbergen, das mit dem fletschen und mit sanftem wort vom weg abbringen, das blümeln zum schmeicheln pflücken, das mit haut+haar verschlingen, das hab ich verstanden. wie geht list+tücke?

//red riding hood

ooo

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der winter hat viele opfer gefordert. glockenreine naivität unter anderem. das war ein opfer. jedoch – und das ist das gute – nicht den glauben an licht+liebe, auch wenn ich dafür helfende hände brauchte.

immer, wenn es mir wichtig ist, kann ich nicht reden: das ist ein danke.

ooo

mit abstand ganz nah.

opelvillen (bis 16. Mai 2010).

ooo

du hast es auch.

‘komm, lass uns nach genua fahren, liebling.’ – gustav

du hast es auch. bei dir. [ausdrucken. an eine graue wand kleben. (ausmalen.) fotographieren.]
untitled by dirtyfeet

zu ernst. respektable innenabstände, wissens. zu ernst, äußerlichkeiten gegenüber, verliere ich mich seit menschengedenken in menschenunkenntnis, konkreter deren augen. ich kann sehnsüchte sehen, sex riechen, seltsamkeit in einem bett aus scham ausmachen, redseelige zu den teufeln ihrer eigenen stille, dem nicht-wort, bringen, ihrer angst, dabei lächeln und verstehen. dies alles ist nicht nett und nicht so gemeint. ich bin der junge der fragen stellt. der ungefragt, ohne frage, in frage stellt. zu ernst, dabei meist stumm.

ooo
0 Wald
1 Betragen
2 Wandel
3 Revolte
4 Über See
5 Vertrauen
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