nulleins

Jetzt sag schon!

Unten mit dem König. Diese Seite oben.

Kalt und unklar. do not forget.

Nie. An der See.

vielleicht sollten wir schreien, vögelchen?

die last unserer generation ist ein laster. keine sünde, nur unser tod. wahrscheinlich.

es ist nicht mit arroganz, ignoranz | elitären gehabe erklärbar, es sind nicht die geltenden regeln, die umgangen, gar als schlichtweg nicht existent gelten, es ist nicht das nicht zuhören, nicht das fehlend konsequente lesen, auf das gegenüber eingehen, nicht allein die unart mit auswendig gelernten floskeln grundsolide ehrlichkeit hinaus aufs glatteis zu führen, nicht das isolieren der intelligenz und die systematische fütterung mit brot, blut und spielen, es reiht sich nahtlos ein in lüge, verrat+mord an ungeschriebenen gesetzen, ist fern von anstand, es ist unhöflich, es ist allumfassend, es zersetzt uns, es ist ein gift, das dieses laster real existent macht: der egoismus. //selbst damit ist es nicht zu fassen.

ich. //das ekligste aller subjekte, eines das wir mit stolz tragen sollten und demut, ein gift?

dies lehren uns entscheider, das gibt uns die bäckersfrau frei hause mit auf den weg, das trinken wir zum wach werden, das bestimmt arbeits-, kindergarten, lernalltag, das spürt der gedankengang, wenn er nicht verzweigen kann, weil er nicht wahrgenommen, gar ungeduldig unterbrochen wird vom gegenteil von kurz+prägnant.

vielleicht sollten wir schreien, vögelchen?

geliebte freiheit, erkämpfte! was bürden wir uns da auf? wie lange hält es noch, das fragile netz von gutmut, pflichtbewußtsein+unbekümmertem klein gehalten werden?

[doch: ich spürte loyalität heute. loyalität+anerkennung von jemand höheren, gleichgesinnten. er versteckt den zorn nur; fast möchte ich ihn kamerad nennen.]

ooo

loseblattsammlung.

einige nackte bäume.

[blassgrimmige gesichter kommen einem nicht entgegen, wie lieb, was natürlich an dem aktuell sehr nerven-strapazierenden winter liegt. meinen sie. jetzt nicht, jetzt ist verzweiflung. im frühjahr fallen sie dann übereinander her.]

liegen im gläsernen bug der dachwohnung. sonnenstrahlen fangen frei fliegende sehnsüchte ein. du lachst mich an, kopfüber. ich habe mein kopf über.

es ist früh, frühblüher.

ooo

wearealldreamers

da ist ein licht das niemals ausgeht, die vergangenheit, die niemals passiert ist. vielleicht.

valley_of_death_04 by hidden shine

dinge, die dich gelegentlich verschwinden lassen:
eins
sagen wir da ist die unbequeme erkenntnis deine lungen wuchsen größer als jedes andere organ in deinem körper, und wie selbstverständlich nehmen sie dir den raum in deinem brustkorb. atmen ist jetzt der einzige wille deines körpers.
zwei
konkreter. du liebst: trotzig fügen sich menschen in dein selbstbildnis und erfahren ein ende, mit dem keiner wirklich gerechnet hat. du erkennst dich als geringster teil von ihnen. mit angenehmer herzgröße ausgestattet sind deine fehler ihre und umgekehrt, auf der turnschuhsohlenferse gedreht. sag’ mal STOP!°
drei
du sagst, du möchtest kein brötchen, doch das stimmt nicht. du möchtest, was jeder will. god bless, he’s the man of conviction. entschuldige bitte, kannst du… es ist alles wegen der lyrics.

ooo

tage betten

der klitzernd klingende schimmer sanftmütigen, aber müßigen rotes. das bett will nicht einsehen, nicht ansehen, nicht wegklappen unter dir, es ist nicht fähig zur masse der betten zu gehören, die tagtäglich wegklappen, ihre insassen auswerfen, den abglanz und den abgesang der nacht glatt streichen können. es ist nicht nicht-mögen, es ist eher: das bett wurde herausgeworfen aus den tätig werdenden alltäglichen tätigkeiten. einfach so. tüchtig war es, gewärmt hat es, ja, es bildete sich sogar einiges auf die kunst des zusammenbringens von menschen ein, dieses bett; nun ist es – ohne vorgegeben sinn, bei vollem verstand, belegt mit dir.

» du, tag? « hörst du es bitten, » lass uns doch wenigstens einen espresso machen. mir ist das auch nicht angenehm. ja? dann sehen wir weiter. «

ooo

geschliffen

geschliffen by to01

[schiefrund.]

ooo

marchinmarch

das salz an der zigarette ist noch vom kochen. verliebt wohl. angewärmt, warm gehalten von aufstrebend leben. nicht nur lind im kopf, nein: rasend kaltblau der lauen nacht, durchbrechend hellgelb der forsythie [schlaf mit mir, strauch.], überufernd blendweiß spiegel tanzender flußoberflächen. das abhängig von/in licht. andererseits, die versteckte schleife, das formieren, das marschieren der überlegenden. ja, sie sind unzufrieden, einige voll wut. ein gutes zeichen. still! wende.

ooo

sehr

ausatmen.

ooo

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ich schlafe nicht schlecht. tief+fest vor erschöpfung. kaum träume, so gut kann ich verdrängen. ich brenne noch. wenn ich mich anfasse, wenn mein blick gelöst die ferne streift, sehne ich. ich liebe³, kann von glück behaupten, an geld mangelt es mir nicht, bin ohne gebrechen. doch. es geht mir gut. etwas fehlt.

ooo
0 Wald
1 Betragen
2 Wandel
3 Revolte
4 Über See
5 Vertrauen
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