.left as rain
left as rain. [→]
was piraten in büchern niemals machen.
auf dem boden der tatsache. in der tat, schlafen unmöglich. das kinn in den handinnenflächen, blick weit/tief in wolkenflussgeschwindigkeit.
‘die quintessenz, die quintessenz, die quintessenz.’ – klez.e
aufstehen und lachen! das muss nicht zwangsläufig die durchwachte nacht, zuvor gefangene sonnenstrahlen sein. nicht aufstehen, sich hängen lassen, etwas grau finden – sind wir ehrlich – geht immer.
‘will you remember me?’ – lali puna
scheinbar wahllos winkend wimpel, aufgehängt im zögerlichen wind eines sommers auf balkonien. die decke, die keine ist, weil sie auch vor regen schützt: weiß, gehalten von karabinerhaken an bambusstäben. du liegst, fußbodenbeheizt und malst dir den sommer aus. lächelnd, mit arbeit und tat und lachend spielen im schatten der gerbend strahlen.
‘trägst du mich durch die straßen, ich revanchier mich irgendwann.’ – clickclickdecker
blessuren gehören zum stolz. der winterwind macht sie nur zugänglicher, intensiver juckend, dennoch ahnungslos, was wir damit verbinden. aufmerksam blicken sie aus der dir deinen haut auf die begebenheiten, kümmern sich um nachwuchs. fort pflanze! dieser junge muss verletzt, nicht behütet werden. so it goes.
herzblut is the new motor; das ganz warme ab+an auffüllen mit lichterloh funkelnd sonnenstrahlbündeln.
pusteblumen an eine wäscheleine hängen wollen. weitweitwinkelaufnahmen der obszönen ehrlichkeit des abendhimmels, kurz bevor du den waschkeller betrittst und denkst, so wie jetzt, das ist! nicht blinzeln. keinesfalls.
//wünschte: es wäre genug.
noch nicht einmal die zehen spitzen müssen. durch das von streusalz und hundepisse gerissene loch in der hecke des vorgartens sehen. ungeliebte nachbarn halten sich gern vorgärten, was meist recht vergnüglich endet, weil sie blumen besitzen, die sie selbst weder angepflanzt noch – in anbetracht der rollrasenproblematik – gewollt haben.
ich bin mir meiner gefühle nicht sicher.