nulleins

Jetzt sag schon!

Unten mit dem König. Diese Seite oben.

Kalt und unklar. do not forget.

Nie. An der See.

sooft du willst.

angenehm eingeschneit. zugedeckt dahin leben, vorweg nehmen: das keimen. aufstrebend lust leben.

ooo

dokumentation eines außenstehenden

//andererseits in rosa himmel der stadt gestanden. gelaufen durch baum, tier, teer.

der erfindung des öffentlichen personennahverkehrs steht zahlreich, teils romantisch, teils verklärtes, kulturgut entgegen. der glaube an die individuelle freiheit des reisens manifestiert sich nicht zuletzt durch roadmovies in staubgetränkten ps-monstern und deren benzinschluckender bedienung. so einfach, im film. doch es passiert immer irgendwas: ist es nicht der platzende reifen, der überhitzte kühler auf irgendeiner gottverlassenen autobahn, so ist es sicherlich der fulminante stau, verursacht durch unpassende ausschüttung massiver massen testosterons und/oder angst.

Blue Sky on Rails by ecstaticist

nein, ich verkläre busse, bahnen & co nicht. ich weiß, wie stinkend, voll, zu spät, verschmiert sie sind, all das ist für einen roadmovie irrelevant: die einsamkeit des menschen auf reisen – ins ungewisse wegen mir -offenbart sich herausragend inmitten unserer überfüllten, gehetzten gesellschaft. ist es nicht beängstigend? eine haltestelle, ein verkehrsknotenpunkt einige viele steigen aus, man bleibt sitzen. verpasst man? stimmt was nicht? ist der abnorme nicht der abfall der masse? ist es ihnen/uns nicht egal? ist dann nicht der aussteiger der sitzenbleiber, der vernünftige? verweigern als scheitern als gewinn begreifen. fragt man sich nicht oft genug, was passiert mit denjenigen, die einschlafen, den kopf vielleicht zwanglos, krampfhaft; im denken begriffen, die scheibe des monströsen gefährts könnte kühlen? hat man jemals durch einen durch rauschenden zug das weinen anfangen müssen und es nonchalant auf den vom zug erzeugten wind geschoben? hat zeit/liebe/leben nicht mehr für einen übrig, wenn es vergeht, in öffentlichen personennahverkehrsmitteln? ist reise nicht die notwendige veränderung? ehrlich, sie sind perfekt.

ich rede nicht nur von großstädten, nicht von viel befahrenen strecken, von stoßzeiten, die kleinen geschichten, die die es wert sind erzählt zu werden, die die zählen, passieren sowieso.

//dokumentation eines sich außerstande sehenden.

ooo

ich glaub, es war september

liebe schmeckt nicht, sie riecht fürchterlich und wenn ich irgendwann mal ehrlich zu mir wäre, müsste ich mir eingestehen: sie ernährt nicht. die sprichwörtliche zutat luft schien nie nahrhafter. schmeckt! wie lässt sich nur diese sehnsucht erklären?

der tag ist kühl und ich bin klar, soweit klar. kaffee kochen, das verstreute etwas verstand bei der hand, zum mund – überlegend geste – und zur tat führen: ein leichtes. zwangsweise compilepausen, builds, durch die wohnung tänzelnd aufräumen. liegen gelassenes gelassen aus dem weg räumen. der rechte platz für dich und mich. sie, die kleine – unser – versorgt. es ist nicht nur weil der mond scheint. ich tu es für dich.

ich erklär dir liebe, steh und lauf dazu, wie ein kleiner junge, großbreitschwer, schlaksig neben dir her, durch diese stadt, die die meine geworden ist, die deine immer war. ich halte so viel von dir, ich blicke zu dir auf, deine erfahrung, das leben betreffend, alles. es verwirrt mich, dir zu erklären. mir fehlen die worte. bier! mh, sie tropfen nur so heraus. die nacht ist kühl und gut und klar. die stadt leuchtet zum zittern. der snack in der bar mit lauten, saufenden menschen viel zu groß. wie erklär ich liebe, wenn es doch gerade das auch ist? reden, jetzt bloß nicht stille sein.

das kleine mädchen, das sich festhält im loslassen. die eine starke hand braucht, um sich herum: behütend. die entdeckt, fragt, erklärt, verklärt, im spiel versteht, wächst, scheitert, fällt, aufsteht und weiter rennt, als wäre nichts gewesen. durch mich. auch das, von mir geliebte liebe.

ich und du. ‘oh, ich weiß, für uns zwei sind drei worte viel.’ du wirfst mit kissen nach mir, wenn du dich unsicher fühlst. in den wind flüstern wir uns zu, kennen uns doch kaum genug. ganz genau. du sagst halt, bevor es nicht weiter geht, atme und all so dinge; ich höre auf dich. du glaubst meine erklärungen, die ich nicht besser weiß.

[…]

ich glaub, es war september. irgend dunkle jahreszeit. die schiene schier nie endendes glück. das licht, ein ebensolches. das lind kühlt. laser sollen zucken. traut im bett: ich+die zeitmaschine. träumen für vorwärts, erinnern für rückwärts.

sehnsucht! diese verdammte sehnsucht. mit einmal wird es klar: ich lieb mich nicht.

ooo

.

ich kann nicht wissen wie, wenn die rahmenhandlung geschlossen hat.

ooo

untitled by Hillary the mammal.

untitled by Hillary the mammal.

ooo

der aufenthalt

raus raus raus, fenster lügen!° als wäre… du siehst nicht richtig. augen reiben. tagträumend menschlich ungenutzte flächen des öffentlichen lebens das grün, das absolut, sich holen sehen. lind frisst sich liebkosend durch s-bahnen, waggonkanten schmelzen wie butter, freie sitze werden besetzt, schlafende, trinkende, telefonierende, lamentierende, liebkosende fahrgäste umschlungen. gebettet. closer, move in closer. so fern der blick, rothaarig und -wangig. lichter. industrie draussen. giganten. grün, allüberall. berührst sie zärtlich, sie bemerken. wachsen. lassen vereinzelt leben. travel around. lichter zu streifen. rasend richtig ruhe. glück mit offenen augen entgegen blicken. entgegnen: » ja, ich weiß. «

//step into this room and dance for me.

ooo

.

stiller noch.

uppsalla; zur nacht

wie schier unmöglich er sich an aufgerissenen himmeln festhält. sei er nur leuchtendblau | tiefschwarz, das ginge.

ooo
0 Wald
1 Betragen
2 Wandel
3 Revolte
4 Über See
5 Vertrauen
6
7
8
9
10
11