wolken [und darunter]

streusalz ist aus. schlitten sind aus. sonne ist aus. reden ist auch aus. nur, das verschwendeten wir. außerordentlich gut+gerne machen wir das wieder.

Thunder Clouds by pdeee454... Pat Dalton.

was man immer wieder vergisst: probleme machen sich köpfe. sie finden sowieso statt, finden einen kopf, nisten sich dort ein und ehe wir uns versehen, liegen wir nachts wach und grübeln grübchen ins kissen.

angenommen wir teilen probleme, sprechen spuckend das aus, was quer liegend in magen/darm und sonstigen trakten nächtlicher mondbeleuchtung so absurd groß wirkt, reden von leib+seele, lächeln ob des geringsten aller anzunehmenden widerstände des wiederlings gedankenteufelei und dessen von flüchen begleiteter geburtsvorgang, dessen tod, mögen wir. wir kommen nicht umhin es gut zu finden. dieses reden, es ist leicht. leichter noch danach.

angenommen wir sind zuhörer, zuseher, gutzureder, anteilnehmer einer solcher begebenheit. wir sitzen auf teppichböden, lösen, hören, und sehen zu und reden und unterstützen und gut da zu zureden, ist es nicht ein leichtes, eigene probleme für nichtig zu erklären? messen wir nicht, können wir leid messen? ist das rechtens? es hilft jedoch, beruhigt gewissen in maßen, noch viel mehr natürlich den problemanten doch irgendwie helfen zu können, das einfache, die lösung: reden.

//jedem sein reden [als recht] UND jedem sein zuhören [als pflicht]

214 days zuvor. 4 kommentare
oh.

grmpf.

ich will helvetica im neuen design haben.

217 days zuvor. 3 kommentare
oh.

nur1wort

three.

217 days zuvor. 0 kommentare
oh.

aus einer henkeltasse trinkend festgestellt

« seht her! so schön ist winter. » ruft tiptapptap der blackbird, die amsel triumphierend. den schnabel voll körner aus dem nahe gelegenen futterhäuschen, ist es ihr ein spaß, den frischen schnee musternd zu bemustern, die einen+anderen extrarunde zu drehen, das ergebnis zu begutachten, um sich daraufhin, weder flügellahm noch stolz davon zu fliegen.

//1und waswärewenn.

218 days zuvor. 0 kommentare
oh.

.

polarlichter. wir verschwenden die kalten monate. der heiße zitronengeschmack ist anstößig sauer. die nachbarn räumen ihren schnee nicht. fehlend erheben wir fahle farben, falsch gemünzte tage, von kleidung schwere schritte und nudelsupper zum non plus ultra. forschen müsste man. in gesichter sehen, sich bilden. wolken ziehen lassen. in im denken gefaltete hände halten stirn. gestirne, ebenso gelangweilt setzen sich höhnisch dort hin, wo wir sie nur neid- und lustvoll betrachten können. nichts tun.

//folge diesen spuren nicht.

218 days zuvor. 3 kommentare
oh.

paradise, pt. 2

knallrot.

218 days zuvor. 0 kommentare
oh.

[im neuen licht]

der prozess. kein schöner. keiner, der zur schau gestellt, verwendung in klatschblättern finden würde. zu ungemach, so selbstverliebt, schaudernd schön er auch anmuten würde, in zeilen auf eine überschrift, eine erläuternde zeile und tag für tag mehrere blocksätze neue informationen/wendungen gepresst, er tut weh. der ankläger, die unparteiischen, das recht und der verteidiger: man selbst. der tatbestand: altern.

ohne umschweife entdecke ich zweifel am tun, der aktuellen tat, dem werden. wie es gedreht/gewendet schönheit gewinnt, die lust am entdecken unbekannter, unbedachter fragmente eines spitz hell aufleuchtenden gedankenganges. ich gehe nicht mehr so fort, sofort überdenke ich, vergleiche mit erlebten begebenheiten, umschiffe sie gedanklich, reihe schritt an schritt an schritt. eile so voran, im sitzen, im nichtstun. ich bin vorsichtig geworden. ertappe mich häufigst in angst, die – überwunden – unumwunden nichtig wird, selbst wenn unvorhergesehenes auftritt, selbst wenn die reine lehre den weg versperren sollte; ich löse es. der reine weg, meine lehre, ist das schwert den gordischen knoten zu lösen. das musste ich lernen. das tat weh.

aufgerieben, wie ein stück guter käse geschmack aus vergrößerung der oberfläche gewinnt, entdecke ich kleinste wunder. neuerdings. sie reißen mich nieder, bauen mich auf, können gut sein oder vernichtung, denn ich sehe auch verlust. ich träume davon. nacht für nacht, zu kurzen nickerchen getürmt ist verantwortung vielmehr glück als sorge, dass weiß ich jetzt und es erfüllt mich mit stolz und zielen und wohlig, nebligen vertrauen. das zahnpastalächeln des wider besseren wissens: hoffnung. besser als angst, die flüsternde.

ich stehe im besseren licht, es neut sich. aufgerissenen augenpaares fängt sich leben an mit sternenstaub zu füllen, hier werden welten geboren, wo vormals nur dreck und matsch und verstand regententum bilden. kinderwelten sind so einfach, mit teppich überzogen, zum hinfallen gemacht, das blut von geschrammten knien lecken und die nächste straßenecke wartet mit entdecken auf. ich kann sie wieder sehen, diese welt; ich kann jetzt astrid lindgren verstehen.

220 days zuvor. 0 kommentare
oh.

#2

#2 by to01

[tell mum everything is ok.]

220 days zuvor. 2 kommentare
oh.

.

january 9th.

220 days zuvor. 0 kommentare
oh.