fallstudie
wir sind nur taschenspieler und im zuge der zeit zeitgleich zeitlos. die kleine not bleibt stehn.
i’m /not/ prepared. setz mich nieder, wo ich grad bin. wieso nicht besser werden mit dem verdammten scheiß, den ich mein eigen nenne? jemand nimmt mich zur hand, lehrt mich lektionen, lektüre, zu schreiben wie dieser jenes land aus glas. bitte! erster leseversuch, keine 30 seiten gelesen und schon mehrfach den bleistift gezückt um stellen zu markieren, hervorzuheben, was nicht hervorzuheben ist, weil es besticht, durch seine schönheit.
miteinander sein, darauf konnten wir uns einigen. das gefiel uns.
das ehrlichste gefühl des abtauchens das musik vermitteln kann: gefühlt auf dem wasser liegen, die ohren unter wasser, augen wie von wohltat automatisch geschlossen.
reichlich reiche ich dir denn? eins sein mit dem augenblick.
fragmente nur, entschuldigt.
down the rabbit hole
elefantenohren, die der mickey mouse, darin einwickeln, geschlossene gesellschaft. gänsehaut. jungejunge, morgen musst du mich mögen. abgeschottet. kriegsbemalung. beruhigt. einfangen. mitnehmen. traum fortsetzend tänzeln, nicht der leichte schritt, der glückliche. behutsam, wissen, man müsse, weiß man nicht mehr. licht. gescheitert, die nacht. nicht böse drum, eher so.
jemand, ausflüchte+ihr aufstand
es gibt tage, da gäbe es kein morgen, kein nicht/kein etwas, verließe ich nicht das haus. scheute ich also taten, stände an fensterfluchten, flüchtete durch diese in aufkommender blauen stunde mit einer tasse heißen tee in der hand in gedankenfreie ferne, rauchte trotzig frech im t-shirt betuchten leichten körper auf der unbedachten terrasse, hielte mich das kleine mensch fest umarmt, lachend ob der zahnputzbewegung des armes um daraufhin unter die achsel zu kriechen und ganz feste zu verweilen, sähe ich deine locken, dein hier+jetzt, deinen mund, der aussieht als erwartete er, stets, und traurig dazu, liebte ich diesen anblick, machte ich frühstück, zählte die krümmel im bett, rieb zitronenschalen/zitronengras, läge fleisch ein über mittag, während wir spielen, malen, lernten wir ergänzend auf wand, leinwand, im knetmasse kneten, wäre zweierlei maß das richtige, zwielicht sanft+mutig zugleich, gäbe es kein morgen.
[they live by night]
randsteine. prima darauf sitzen. das versteckte licht der so nicht geplanten hinterhöfe. es scheint ruhig. zerstäubter blick himmelwärts. kaum wahrnehmbar: zart geweckte singvögel. die die liegen bleiben, kennen dich. liebte dich nicht so sehr der andere, der unruhigere weg, ihr könntet freude wecken. freunde werden gemacht. du bist bei ihr. gedanken gut geflüstert, dabei stand beistand auf dem beipackzettel. seufzend wut nimmt dich mit in den nächsten innenhof. reine machen gilt nicht, so der rest herbst. die allerletzten überlebenden hängen noch blättrig vor sich hin. ein schatten ihrer selbst. die musik ist aus, du bist immer noch da. kein wort mehr, zwielicht. jetzt auf anfang und gehen. es lässt sich nicht alles von dir so leicht lösen wie die schuhsohle vom breit getretenen stück beton unter dir. leider.
oh.
meierrr•sophiamandelbaum•herzscheiße•nachtwerfen•ruhepuls•
anmutunddemut•delphinehauen•oh, orinoco•annachillmaey•
someone.•milchkleid•lenecorso•dethjunkie•bisaz•dragstripgirl•wolke
steinbart•argh!•
(ich kenn einige von euch nicht mal beim namen.)


