es gibt tage, da gäbe es kein morgen, kein nicht/kein etwas, verließe ich nicht das haus. scheute ich also taten, stände an fensterfluchten, flüchtete durch diese in aufkommender blauen stunde mit einer tasse heißen tee in der hand in gedankenfreie ferne, rauchte trotzig frech im t-shirt betuchten leichten körper auf der unbedachten terrasse, hielte mich das kleine mensch fest umarmt, lachend ob der zahnputzbewegung des armes um daraufhin unter die achsel zu kriechen und ganz feste zu verweilen, sähe ich deine locken, dein hier+jetzt, deinen mund, der aussieht als erwartete er, stets, und traurig dazu, liebte ich diesen anblick, machte ich frühstück, zählte die krümmel im bett, rieb zitronenschalen/zitronengras, läge fleisch ein über mittag, während wir spielen, malen, lernten wir ergänzend auf wand, leinwand, im knetmasse kneten, wäre zweierlei maß das richtige, zwielicht sanft+mutig zugleich, gäbe es kein morgen.


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mainzelmaedchen am 23|11|09 um 22:33 uhr. permalink.