architecture //

architektur. die notwendigkeit in hinter offenkundig schönen falzkanten ausdruck+tragkraft zu finden.

//gilt ausnahmslos für beziehungen.

308 days zuvor. 0 kommentare
oh.

-180

drehdichein, jede bewegung um das geschöpf deiner lenden kommt sowieso nicht bei ihr an. nichts malt sie selbst, einmal mitohne, bitte, recht ist ihr nicht billig genug: das könnte doch jetzt, nee, so will sie das nicht. auf drogenkonsum, denkst du dir in demut, sitzt sie nicht nur falschrum.

/sei lieb

309 days zuvor. 0 kommentare
oh.

wolf+deer

rotkäppchenrot. der junge morgen singt, statt still schweigend dem hungernden wolfe nachzugeben.

310 days zuvor. 0 kommentare
oh.

four walls

untitled by massimo faccini
[4 wände sollten eigentlich genug sein. [lass uns nach draußen, treiben gehen.]]

310 days zuvor. 2 kommentare
oh.

filmtreff [mit visionsbar]

wie sagt man als von david bowie beeinflusster: ‘ich bin anders hier, verwechselt mich nicht’.

klar, dem reisenden fällt es nicht schwer eingesehen mit eingesessenen, beim drink am gesprächstisch, vergleiche zu ziehen. stimmt ja auch nicht überein, die gruppe der gleichaltrigen, wenn wer brötchen holt, dann auf anderen wegen, mit unterschiedlich zu handhabenden verkehrsmitteln, die kleinen regeln des alltäglichsten: verschieden. gemeinsam, nennt man nenner, erstaunt über parallelen, wie sie offensichtlicher nicht sein könnten, da familiär bedingt und/oder auch nicht. viel älter, um einiges jünger sind sie, dessen teil du auch bist und sein möchtest, weil dir teile ihrer meinungen gefallen.

ich bin anders hier, nahm nur leichtes gepäck mit, verließ gewohnheit, um ihre zu kosten, geteilt, das brötchen auf dem weg, den ich auch kenne, aber nicht so genau, rieb mir die augen über geräusche, die fein meinten, also den meinen schlaf, bevor sie mich nicht weckten, erwachte ich.

verwechselt mich nicht, ich geb hier das bild des hans im glück, des leichten gepäckträgers, des schwindsüchtigen harlekin, belustigung fernsucht, bin there | der, sieh mich richtig, kann mein herz nicht buchstabieren, lesen – deins nicht zwingend. sieh mich also mit offenen augen im filmtreff mit visionsbar.

//sollte zum arzt gehen, halte den teil, der auf reise geht, sich dort findet und wieder zurückkehrt für mich. wie lächerlich.

311 days zuvor. 0 kommentare
oh.

stillleben

stillleben by to01

[mit rasend kopf.]

315 days zuvor. 0 kommentare
oh.

wort, haltend

inne, dort wohnt wert+wahn, so sagt man. gefragt würde ich farben nennen, formen+gefühlte musik.

[verhöhnt von der blauen stunde farben. grün siehst du dir nicht an, es kann dich mit den augen ringend treffen | wort haltend in einer sitzung. offensicht. es ist, es ist oftmals wie das tiefe einatmen des verstandes. gestärkt, klar. seltsam schwebend.]

316 days zuvor. 1 kommentar
oh.

über vögel, ihre flucht

‘es geht, es geht, es geht immer weiter: alle raus hier!’

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traurig. wie das zittern erfunden wurde, fiel ein stück davon zu boden, formte flügel, spann sie und nannte sich wohl hoffnungsvoll. dann war es weg. zurück blieben die krähen, der mit sicherheit nicht lebendige beweis für verfall. das laub ist lüge!° farbenfrohe und endgültige und ‘feinfein, sein, warst du wohl?’ und schleichende vernichtung. wir mögen uns alle gern haben, schultern auch klopfen, in ruhe tauchen, wie in ‘viel zu viele hier im hallenvergnügungsbad’, auf kekse besinnen und nelken in orangefarbener manier stopfen+schrumpfen lassen. wobei, das wär ja was. mutabor heißt bestimmt: langelange reise. dort wo sie mit uns hin will, wo sie hinfliegen, ist es auch nicht anders. nur die menschen weniger traurig. schade.

/so verfällt der sommerjunge in mir jedes jahr, stirbt, sich zusehend, lacht dabei, singt von traurigkeit und herzt diese menschen auch noch dazu – selbst die doofen, weil ein neuer anfang gemacht werden wird.

316 days zuvor. 1 kommentar
oh.