this text is about being in georgia | kompliziert.
zugegeben ich war recht sorglos, immer. vom glauben an prinzen beseelt, gab ich eher dem ‘in den tag hinein’leben eine chance, ausprobiert und kraft gemessen, rädelsgeführt, getröstet, zur seite gestanden; ich hatte ja meine schranken, meine regeln voller liebe. vermischt mit phantast-sein und stille. ein gutes gemisch für gute menschen, so möchte man meinen.
heute. heute ist das anders. heute ist auch lange her. statt gut behütet zu sein, behüte ich, drehe meine eigene nase in den wind, weiß meine kraft zu schätzen, kenne oftmals sogar meine grenzen, halte wangen hin und übe mich in demut; nur die anmut der dinge, die schätze, der wind, die bäume, sie gehen mir zu oft verloren. ich sehe sie nicht mehr, all das wofür ich kämpfe, wenn man so will, habe ich hinter mir gelassen. der beste sein und leer.
treffen mich worte.
musik!°
unbeschwert kommt von last ablegen, von pausieren, von zur seite sehen und genuß. das einen das immer erst einer sagen muß; gut, das einen das immer erst einer sagen kann. danke.
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