pop:up
das vau am himmel rührt mich zu tränen, obwohl | gerade weil ich in der kurve stehend marodierenden horden verkleideter zurufe, der winter möge sich dorthin scheren wo der pfeffer wächst. sie rufen das auch, wissen es nur nicht und lärmen mit ring um die eier [man ahnt es, zur melodie von ring of fire] und ähnlich alkoholschwangerem schwachsinn und ich wünschte, obwohl ich den zusammenhang endlich erkenne, ich könne die zugvögel hören, nicht fanfarenzüge. [sa]
selbstgemachte kreppel [pfannkuchen, berliner, fettgebäck] und das gute gefühl nicht mehr nur stark sein zu müssen | vielmehr auch schwäche zeigen zu können. [sa]
stellen sie sich bitte dieses kleine mädchen aus blind melons no rain vor; nur als hirsch, genauso glücklich: die tochter. [fr]
hier, bitte der preis für’s atmen. der lohn, in den armen nicht mehr wert als als ein schlafend neugeborenes. die arme zittern. [so]
helllichter:ein freund von mir
die last der wintersachen drückt, schicht um schicht, dem häuten einer zwiebel gleich näherst du dich deiner nackten, so eigentlichen menschlichkeit. du musst nicht stark um frei zu sein: schließ die augen, den blick dicht trifft + erhellt dich sitzend aus dem tunnel fahrend das orangefarbene licht der lider.
je frühjahr desto besser
niemand sagt einem wie wundervoll beruhigend idiotisch das leben ist, wie einfach man sich selbst nicht mehr erkennt, wenn man offensichtliche lügen hört und dabei verständnis aufbringt und zuhört und genau weiß, es ginge einem noch besser in diesem moment, wenn man ehrlichkeit erkennen könnte. eine ehrlichkeit, die nicht mal im ansatz vorhanden ist | durch zuviel drumherum nicht mehr als solche erkennbar. doch das ist der moment nach dem moment und richtig ist es nicht und das sagt einem das eigene gewissen. erst recht nicht sich so gut dabei zu fühlen.
niemand sagt einem wie lächerlich banal leben sein kann, wie man scharf einatmend erträgt von jemanden ohne sachlichen blick die lage verkennen zu lassen; einem jemand der außer regeln – nach außen hin – offensichtlich nichts weiß. man antwortet auf einen brief den man getrost ignorieren sollte, denkt fuck you, überbezahlte, unhöfliche tussi und schreibt sehr geehrte damen und herren und verbitten in den text; der kleinen trost.
niemand sagt einem wie überschwänglich leben sein kann und duftend alltag; und das all dies überwältigen kann, auch | gerade weil es nicht überzeichnet ist, sondern durch seine farbigkeit hervorsticht. also schreibt man vielleicht nur, dass man gerade nur noch schlafen will, aber einfach nicht einschlafen kann.
augen zu! [ich mag]
sandstein, blau ergänzt durch himmelrosarote streifen. so wegträumen; den strand herbeisingen können wollen. angespült verspielt, das wellenkräuseln um die häuserschluchten. nimmt sich stein um stein pflaster und reisst die wunden darunter auf. sandstein. hart getreten, hart gedacht, hart geflucht und hart geweint; so die wunder, der abfall dieser stadt. du liegst dann, sonnenwärts dich selbst richtend auf den dünen hochparterre; die blumenkübel von der brandung markiert: meins. und dein meins und mein deins verschwimmt in deinen fern fokussierenden augen, die genau da sind wo sie hingehören. hier, fürdiesezeit. wir zerbröseln die sandsteine zwischenzeitlich – all das ausgeführte treten, all das sinnlos denken, all das schmerzend fluchen und das weinen zerkleinern wir, verfeinern sie mit küssend unverstand und werfen. auf das der strand noch mehr, noch hunderttausend kinder gewinnt. hier zwischen den straßenschluchten.
uppsalla.
♥lich
…dieses wundervolle leben und der ganze alte scheiß von vorne an…
einem neugeborenen sagt man willkommen mit warmen händen und warmer stimme und warmen gesten, man sagt nichts von sorgen, ärger+moneten, nichts von lieben, hassen, verletzungen und sterben, man verschweigt das mühsam lernen, das verzweifeln, das selbst und die schwierigkeiten damit, man lässt bewußt luftballons+lachend weinen auf balkonien in kalten winternächten weg; man sagt willkommen. das von nun an jedes stück glück erkämpft in den schoß fällt | eben nicht, sagt man nicht: warme hände, worte+gesten sind wegweisender.
willkommen, anne; nichte.
oh.
meierrr•sophiamandelbaum•herzscheiße•nachtwerfen•ruhepuls•
anmutunddemut•delphinehauen•oh, orinoco•annachillmaey•
someone.•milchkleid•lenecorso•dethjunkie•bisaz•dragstripgirl•wolke
steinbart•argh!•
(ich kenn einige von euch nicht mal beim namen.)


