dearest darling
inside out. komm rein, verkühl dich nicht.
einestages dienstag wird es passieren, alles wird okay sein. du weißt es, nicht umsonst stehen die worte »everything is beautiful and nothing hurt!°« bei dir unter der haut. auf stirn und lesbar – für den alltag – im handinneren. deine hand würde sich viel eher des sanftmutes erinnern, wenn sie denn in ihrer unvernarbten läge. hazel-eyes würden dich führen, unsichere tritte gestärkt durch ihren festen, fragen würden dich leiten und mit deinen antworten würdest du dich verstehen lernen; wieso du kämpfst und all das.
die nase mit schmelzenden eisblumen schmücken wollen. ich wollte dich sehen. komm rein, verkühl dich nicht.
blut, jung [frühling]
zumindest die müdigkeit ist schon da, das zarte lind versteckt sich – längst insgeheim strebend – noch.
[sie ist im ankleidezimmer, vergnügt+genügt sich noch selbst ohne die schlichte spielart des ansehens; die diva]
variabel [you should be hated here]
sammel träume.
fünfundzwanzigster januar, es war möglicherweise grün. ganz und gar einnehmend, zumindest konnte ich selbst den kleinsten teil für mich nicht zurückhalten. diesen tag, zu haus, wurde ich der unsichtbare junge. variabel; zugfähig auf dem kariertesten aller spielbretter am bedienen; und nur das. läufer, für ein paar stunden, der heere wunsch.
träume sind das erste süße gift des vergessens, der erste elendiglich erinnerungstötende schluck sirup, der sich lüge nennt und mit dem wir uns schmücken und das konservieren, was unsere worte | bilder besser verrichten hätten können.
ein kühler waschlappen den augen, aggressive musik den ohren und den händen freiheit dies berührend zu tun, weswegen sie heilend genannt werden.
der hans+gretel effekt
sie (ernst): wenn ich dich jemals verlassen sollte, liegt es nicht an dir.
er (sucht ihren blick): jetzt hatte ich tatsächlich kurzzeitig angst.
[gern und auch mittel zum selbstlernzweck, das rollenspiel. dem wissbegierigen kleinkind an die hand gegeben, weiß es sich, so denn "entsprechend" entwickelt, phantasiereich entfaltend weiter zu spinnen, fäden aus der hand und herumgedreht auch wieder aufzunehmen. schwer zu glauben, das hans+grete gut nachbar mit hex und deren verwöhnten katzenbiest sein sollen, ist es nicht, ganz im gegenteil, die nahrung wäre dann gut geteilt; einzig die gegenseitige paketannahme klappe noch nicht so wunschgemäß.]
wohl höflich
selbstverständlich hat man tatsächlich keine zigarette mehr wenn zeitlebens erstmalig jemand höflichst /w einer fragt und antwortet -automatisiert – mit jener sorte satz der freundlich scheint, doch verachten schenkt. umsonst.
[eigenschämen.]
hastnotiz
wie er so ist, temperiert die blaue stunde wohl[ig] entsprechend kühl verstand. tagsüber die muster der durchscheinenden gardinensonne mit bedürftiger haut aufgefangen und erfreuliche dinge in nackte haut gebrannt. streifen zum beispiel, die buchstaben der tastatur vorallem, g wie get. klar, der linke zeigefinger, verbrannt vom aufzeigen und lösen und augenringe schwärzer reiben.
wie er so ist, scheint+schreit, dabei stumm und klar im blick eher bittet, denn jemals zu verlangen. freizügig demut; den rest nehme er sich schon irgendwann heraus.
wie er so ist, denkt und »und eigentlich… eigentlich war’n wir killer!« singt, trotzt der trotz sich selbst und wird zu lächeln und kurz danach auf’m balkon zu entspanntem grinsen. findet er sich doch wieder, die schulterblätter an der haustür vor selbiger liegend, mit gelöst verknoteten beinen; belichtungsdauer ½sec. arbeitstitel:still leben.
oh.
meierrr•sophiamandelbaum•herzscheiße•nachtwerfen•ruhepuls•
anmutunddemut•delphinehauen•oh, orinoco•annachillmaey•
someone.•milchkleid•lenecorso•dethjunkie•bisaz•dragstripgirl•wolke
steinbart•argh!•
(ich kenn einige von euch nicht mal beim namen.)
