nulleins

Jetzt sag schon!

Unten mit dem König. Diese Seite oben.

Kalt und unklar. do not forget.

Nie. An der See.

stadt+farbgewalt.

ein neues etwas. bunt, laut, selten genusssüchtige seiten der zeit. die stadt tobt, die menschen in ihr verhalten sich fern von verhalten, trinken, lachen, lieben sich, schlagen auf, schreien.

man kann es nicht anfassen. man kann es riechen, schmecken, tanzen, im kopf dessen leben. der obligatorische blick zurück nach vorn? in ruhigeren momenten, vielleicht mit sicherheit. du trinkst dann bier, stehst der weiten himmelsfläche gegenüber, hältst den nacken verspannt kurz, den kopf funkelnd jedem lichte entgegen in der banalen hoffnung, es könne dich trösten. eine spende, bitte. it’s hard to say good night, jahr. wir sterben gerade für dich, für licht, wollen in januars arme, sie verlieren/vergessen im februar, märz. rein sein, mit den sommernarren, den h.c. andersenchen, hoffen, uns raus trauen.

ab sofort: mehr schepperstellen! streichen wir pardon, entfernen wir entschuldigung aus wörterbüchern. nicht, weil es nicht gefällt, nicht, weil es so exorbitant oft genutzt, damit abgenutzt ist. nein, das mögen wir leiden. wir lieben und leben unser verdammtes leben, dafür werden wir uns nie wieder entschuldigen. es ist unsere zeit, die da kommt. das wissen wir. zwei null eins null.

/prost.

ooo

//2009

ohne frage keine aufforderung. eine bitte und mehr noch, ein verlangen, zusammen an den händen fassend:

zu wenig: geliebter.
♥wort: atme!
farbe: sonnenhellgelb.
zustand: sommerjunge.
genügend: workaholic | erreicht.
film: als das meer verschwand.
buch: nachtflug.
gern+immer wieder: für menschen da sein.
viel zu oft: geschlafen.
wunsch: ein fahrrad, kein praktisches, ein schönes.

//und es kommt mir so vor als wenn dieses jahr länger als zwölf monate war: januar februar märz april mai juni juli august september und gleich dreimal oktober november dezember.

ooo

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lichterLOW

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das glaubenmachen-meer.

komm besser raus, ins haus der offen stehenden möglichkeiten. flute flure, falle aus der ordnung, rücke möbelstücke und rutsche bäuchlings auf parkett. wenn du schon bäume umarmst, dann richtig: hand in hand mit jemanden dir wichtigen. das ist das wichtige. dear wolf: ich kenn dich doch irgendwie. augen zu und laserlicht! ganz langsames, das des sonnendecks, lachend teppichboden. der größte teil meiner vorstellung vom glück spielt auf dem boden; tatsache! träume: die decke.

ooo

zwischendenjahren

neulich noch nölig. jetzt das um verlängerung bittende tagwerk. bis das die freizeit in lichte bereiche fallen möge. andauern, ausdauern in hoffnung. es ist kein fallen lassen wollen in januars offene arme, es ist nicht mal beruhigend, es ist kind of magic in ein neuen anfang zu stolpern ohne dafür zu können oder es gewollt zu haben.

//you would fall and turn the white snow erdbeerrot in the summertime.

ooo

die nacht vor weihnacht

tradition verpflichtend gebrochen.

anders.

verpflichten tradition zu brechen.

anders.

die pflicht tradition nicht zu brechen.

anders.

die pflicht tradition zu brechen um sie zu erhalten.

wir feiern weihnachten nicht anders. wir feiern es nicht besser. nicht schlechter, selbst grau wäre frevel. wir feiern weihnachten wie wir es gelernt haben. du auf deine weise, ich die meine nutzend. basierend auf jahrelang gepflanzten erinnerungen. das was schön war blieb. es einem kind mitzugeben, sich selbst von eltern loszulösen, ihrem weihnachten, ihrer feier, ist das schwierigste. da bereitet einen keiner darauf vor. das ist keine revolution, das ist kein sturm+drang, das ist kein verbessern in eigentlichen, schönenden sinne. das ist der lauf der dinge. ihr habt es geerbt, wir auch, wir vererben es weiter.

wir gehen jetzt in die kirche zum fest. ich hatte tränen in den augen. gnadenbringende… freude… herrlichkeit. gläubigkeit liegt mir nicht, das wisst ihr. ein mensch des fühlens, des wissens habt ihr aus mir gemacht und dafür danke ich euch. wir waren spazieren, haben die hässlichen kletternden weihnachtsmänner abgezählt, wie wir es mit echten, den verkleideten menschen damals taten mit meiner tante spazierend am huttenplatz. wir tranken wein und haben uns an gans versucht. es war gut. ihr habt vererbt. wir vererben gerade. das ist es ja was schmerzt.

//danke.

ooo
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