pusteblume
tiefatmen, hochfühlen; it’s a good life, end of discussion.
diesen abend, wenn du wach wärst, könnte ich dir danken, müsste ich gar nichts sagen, dich nur fest fühlen. dein kopf bringt meinen arm zum einschlafen, unsere beine verknotet hören wir uns reden | atmen.
diesen abend, wenn du ganz wach wärst, könnte ich dir von ideen erzählen – ich nenne sie bewußt nicht träume; alle, die wir hassen haben träume und verwirklichen sie noch zu lebzeiten; was sollen das für träume sein – schönen und sanften und anhaltenden dingen. dingen, die gut sind, weil sie ohne schuld geschaffen, rein aus vergnügen, wie wir das immer tun und freien mutes. du sagst in unseren schränken stapelt sich die schuld und wir waschen verantwortung nicht blütenrein, aber immerhin, wir haben es versucht.
diesen abend, wenn du wach wärst, könnte ich dir zuhören, wie du glasklar analysierst und so ganz nebenbei meine fragen klärst, die ich fast aufschreiben möchte, nur um sie dir noch stellen zu können; um deiner antwort nochmal zu lauschen. du sprichst nicht zuviel, nur für mich mit, denke ich dann.
diesen abend, wenn du wach wärst, könnte ich dich küssen.
four
geliebtes selbst, halte dir die augen+ohren zu und spring’ ins graugrün der stille. tonlos muß ich weilen; aktuell, zu oft gezwungen und wenn dann auch nicht auf selbigen mund gefallen, zittere ich mich stumm und sinne mich auf vier läufen durch mich durch.
geliebtes selbst, man könnte behaupten, du lägest zu oft wach und wachst über träume, die du nicht willst und träumst wachend wunderwas. der schlaf fehlt dir zunehmend; soviel ist sicher.
geliebtes selbst, sortiere dich | deinen verstand, zeige mut+stärke durch beständigkeit. greife zu den wipfeln, indem du den boden vor allem lobst.
[3]
Go man, go, go, mango!
abundan zuziehen wollen, die deckenberge [verstrickte] nicht lösen müssen und dort verweilen, den aufgewühlten träumen stattgeben und hände gleiten lassen. kaum eine geschichte so verklärt, so verräterisch in gewollten bügelfalten wie der aufstand | das sein lassen dessen.
[na gut.]
tatort - auf der sonnenseite
er öffnet die tür.
sie: du bist wieder da?
er (sieht sie an und die socke von ihm, die sie mitgebracht hat): ich bin wieder da.
[in den verdammten süden, mann!]
was die augen nicht sehen konnten
was die stimme vernahm’ und wem die haut gedachte: wissen wir° nicht.
[unmöglich immer alles ist.]
schwermut forrest
etwas könnte stimmen, etwas weiter links. da wo das herz nun lauter schlägt, da wo der weg hinführt; hinter dem gartentor, dein duft. ich war noch nie in wien, sagte ich dir vor tagen auch + bereue es nun. es steht mir der sinn nach dieser stadt, nach pulsierend leben. einfach, in farben und nach dir.
[…]
oh.
meierrr•sophiamandelbaum•herzscheiße•nachtwerfen•ruhepuls•
anmutunddemut•delphinehauen•oh, orinoco•annachillmaey•
someone.•milchkleid•lenecorso•dethjunkie•bisaz•dragstripgirl•wolke
steinbart•argh!•
(ich kenn einige von euch nicht mal beim namen.)

