ruhig
letters to wohinduwillst; hauptsache weit. ich seh’ gut aus, bitte kleb’ mich auf.
‘flimmert das hier?’ auf webseiten schreiben.
für die dauer einer zigarette | kurz drüber sehe ich den blättern zu und der zeit beim vergehen. ich bin tatsächlich überrascht vom geräusch eines herannahenden blattes. eine ewigkeit scheint solange… währenddessen weint die tochter.
pflaumenkuchen für morgen.
my daddy loves me
mit ätschbätsch-stimme vorgetragen ist drölfmal mehr wert als alles konsumgut.
the birds are spies, they report to the trees
zeichnen im farbverfall, ein kleiner junge mit langen schwarzen schal darunter. ein schemel, unbequem.
[in zierden.]
unwound wounded
ich bin mit der gesamtsituation unzufrieden. aufgewacht mit westernhagens » und glaube mir schatz, wenn ich in die seiten dresche; ich sing’ den blues und du machst die wäsche. ich kann mit dir leben mit’m klo über’n hof und menge kinder. « is es schon geiler im shampus zu ertrinken; anregender jedoch der gedanke einfach zu sein. einfach sein. einfach.
kein finanzamt. keine logik. keine sturstaren betonköpfe. keine erledigung. keine schnelllebigkeit. kein ich kenn’ mich nicht wieder. ach.
du und ich, in einer einfachen unterkunft, nichts passt wirklich; die spülung geht nur beim dritten mal, im winter müssen wir decken in die ritzen zwischen fenster und hof schieben, doch: alles strahlt!° der putz an der decke, die weißen gardinen im frühlingswind, dein lächeln wenn ich vom spiel mit den kindern aufblicke, der sex den dein trägerhemdchen ausstrahlt, wenn endlich ruhe eingekehrt ist.

dazu gestern was tun wenn’s brennt [brennen lassen]; die schlüsselszene zum erfolg: die grenzen verlaufen nicht mehr zwischen den fronten, sondern zwischen denen, die’s geschafft haben und denen die sich + ihren idealen treu geblieben sind.
vor tagen dann der anruf von sebastian; ich im bad, rasierend. er lebt jetzt in colmar und sein erfurter dialekt geht fast im französischen akzent unter. wir sind zusammen aufgewachsen und nun ich auch 30. die wohnung ist nicht so der hit, aber er werde wohl den winter dort verbringen mit ihr; mal sehen, wo es ihn dann hinträgt. das sagt er nicht, aber ich höre es heraus. ich muß dann höflich auflegen, mir stehen die tränen im halbrasierten bartwuchs.
ich will das nicht, zumindest nicht so. das ist nicht was ich dauerhaft will.
so ist der dämon den ich bekämpfe ein guter, einer der mir musik schenkt und die kunst zu verstehen, einer der meine frau heilt, einer der mich mit bedürfnissen füttert und jene auch zu befrieden weiß. man merkt nicht oft das was nicht richtig ist und das man sich von dem entfernt was man will. einfach glücklich sein.
letzthin bin ich [vielleicht] auf dem besten wege dorthin.
to:DO
to:wear schwärzest zerlatschte chucks untendrunter, eine hose vom flohmarkt am po und sonstwo niemals sitzend | der versteckte form verratend, bleu, eine knallrote kapuzenstrickjacke mit irgendeinen, irgendgearteten druck – so egal wie er ihr ist, so unscheinbar wirkt er auch – ansonsten nur rotbraunes haar und einen gesichtsausdruck der sofort zur kamera greifen ließe, wäre das auge nicht zu sehr gefesselt von der traurigkeit des blicks.
to:find
frauen schönen heißt versagen; ganz und gradlinig. wir männer suchen uns des- und anderen wegens spielzeuge, die welten für die frauen schöner machen sollen. aktuelles thema lomographie, exakter holga. ich seh’ gut aus, bitte kauf’ mich auch.
to:smoke
to:think
firle, franz
man müsste das verstohlene lächeln grün des grases zu seinen füssen festhalten können, den duft der klaren nacht konservieren, der stirne kühlt und lenden; wertlos erscheint sie mir diesen morgen. nach schwerweißer bettwäsche steht mir der sinn, nach einen bunten höschen auf deinen hintern, der verschlafen aus jener blickt und sich doch nicht gegen den klang der leichten musik wehren kann. ich kann dich grinsen hören, in dein kissen; das bett geteilt: warm-kalt kontrast. ich komm’ sonst nicht raus.
tuscany [sa-sa]

[türkisfarbener]

[viertel vor irgendwann.]

[rosa, heißt hier sicherlich niemand.]
![rot [matt!°]](http://farm4.static.flickr.com/3125/2876579644_a82a63697a.jpg)
[rot [matt!°]]

[elba, bestimmt.]
I Know Where the Summer Goes
die farbe deiner haut, once a lie: weiß wie schnee, rot wie blut und schwarzerdend – tiefer noch – wie das trippelnd schlagzeug hell, fordernd: sein. genauer mag ich dich kaum fassen, zu schwer liegt die last, ich könne falsch tun | nichts; für dich. schwerer noch, wie erklär’ ich dir meine sucht nach mir, nach der sucht nach sehnsucht, nach der sehnsucht nach dir; ich versteh’ mich nicht.
oh.
meierrr•sophiamandelbaum•herzscheiße•nachtwerfen•ruhepuls•
anmutunddemut•delphinehauen•oh, orinoco•annachillmaey•
someone.•milchkleid•lenecorso•dethjunkie•bisaz•dragstripgirl•wolke
steinbart•argh!•
(ich kenn einige von euch nicht mal beim namen.)