niemand sagt einen wie schwierig schön, ja geradezu positivistisch bejahend schweigen sein kann. eine befreiung der höflichkeit, zum einen aufgrund des wertes unausgesprochener, somit nicht unhöflicher | als störend empfundener floskeln, zum anderen die möglichkeit dem gegenüber – genereller natur – gegenüber, den – durch ungenutzte sprachliche ejakulation unsererseits – freiwerdenen raum zu nutzen: für detailverliebte beobachtung gleichermaßen geeignet, wie für das viel zu oft vernachlässigte ungezwungene zuhören; in der gezwungenen form oftmals die geisel unserer gesprächskultur. ja, selbst das gemeinsam erlebte, vielleicht durch regelmäßig ähnliche geartete träumereien erweiterte, kultivierte schweigen stellt sowohl für die gemeine partnerschaft als auch die sich unbekannten, beteiligten personen meist ein angenehmes novum dar.
[wer ich sagt, hat noch nichts gesagt.]

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sjÁlfur am 07|08|08 um 20:39 uhr. permalink.
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liena am 07|08|08 um 22:10 uhr. permalink.